Neuigkeiten aus dem Wahlkreis

Sommertour in Troisdorf

Im Rahmen meiner Sommertour habe ich zusammen mit der Gesundheitsdezernentin des Rhein-Sieg-Kreises, Ursula Thiel, und dem Troisdorfer CDU-Stadtverordneten Frank Lang ein besonderes ehrenamtliches Projekt in Troisdorf besucht: den Medipunkt der Kirchengemeinde Sankt Hippolytus. Hier gibt es kostenlos medizinische Versorgung für Menschen, die keine Krankenversicherung haben oder aus anderen Gründen eine reguläre Arztpraxis nicht aufsuchen möchten. Jede Behandlung ist vertraulich und unabhängig von Konfession, Herkunft, Alter und Geschlecht.

Regina Flackskamp, die Ehrenamtskoordinatorin der Kirchengemeinde, hat den Medipunkt vor 2 Jahren ins Leben gerufen. Aus Ihrer Erfahrung und ihren Verbindungen zu den sozialen Brennpunkten in Troisdorf erkannte sie die Notwendigkeit, eine solche Einrichtung in Troisdorf zu etablieren. Einmal in der Woche, immer Dienstags von 12:00 bis 15:00 Uhr bieten im Medipunkt pensionierte Ärzte, medizinische Fachkräfte und eine Podologin eine Akutsprechstunde an. Alle engagieren sich ehrenamtlich. Hier bekommen Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen - Obdachlose, Suchtkranke – eine niederschwellige medizinische Versorgung im geschützten Raum. Hier erfährt jeder, der kommt Wertschätzung, jedem wird geholfen. An den Medipunkt angeschlossen ist der Lotsenpunkt, den es bereits seit über 5 Jahren gibt. Auch hier arbeiten ausschließlich Ehrenamtliche, die Menschen z.B. über Hilfsangebote informieren, beim Ausfüllen von Formularen helfen oder einfach mal ein „offenens Ohr“ haben. Durch die Vernetzung der beiden Projekte ist das ehrenamtliche Hilfenetz in Troisdorf vorbildlich aufgestellt.

Ich danke an dieser Stelle zunächst Frau Flackskamp für ihr Engagement und ihre Energie, mit der sie den „Menschen“ in den Mittelpunkt stellt. Herzlichen Dank auch an die Ärzte und die anderen ehrenamtlich Tätigen für ihre wertvolle Arbeit.

Wer den medipunkt finanziell unterstützen möchte – die Finanzierung läuft ausschließlich über Spenden - kann dies gerne tun. Auch Sachspenden sind stets willkommen z.B. Rollatoren oder Gehhilfen Weitere Infos unter: https://www.medipunkt-troisdorf.de/mitmachen/

 

 

 

 

 

Kirmes in Hennef Warth

Gute Stimmung und nette Menschen bei der Eröffnung der Kirmes in Hennef-Warth mit der traditionsreichen KG Quer durch de Waat - viel Spaß bei dem tollen Programm in den nächsten Tagen!

Altersgerechtes Wohnen in Neunkirchen-Seelscheid

Altersgerechtes betreutes Wohnen konnte ich im Rahmen meiner Sommertour in neunkirchenseelscheid kennenlernen: die Senioren-Wohngemeinschaft „Heimatdorf“ im Ortsteil Seelscheid bietet 10 Bewohnern ein Zuhause mit Betreuung und Gesellschaft.

Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen berichteten die Bewohner, die vor wenigen Wochen in die neue Einrichtung eingezogen sind, dass sie sich in der neuen Gemeinschaft sehr familiär und wohl fühlen. Im Haus hat jeder ein Einzelzimmer, es gibt die Gemeinschaftsräume und eine Gemeinschaftsküche, in der die Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und eingenommen werden. Jeder leistet das was er kann; dabei werden Bewohner werden von qualifiziertem Personal dort unterstützt, wo es notwendig. Die Betreuung durch die Senioren-Assistenz Milchereit ist rund um die Uhr 24/7 gewährleistet und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen. Ärzte, Ergotherapeuten, Friseur und Fußpflege kommen nach Bedarf ins Haus. Es wird viel Wert auf Bewegung und damit auf möglichst lange Selbständigkeit gelegt.

Auch ein politisches Anliegen wurde vorgetragen: die Straße vorm Haus ist sehr schadhaft und damit gefährlich für die Senioren, die ihre Spaziergänge oft mit Rollatoren unternehmen. Gut, dass der erste Beigeordnete der Gemeinde, Jörg Schneider auch zugegen war und das Anliegen in Zuständigkeit der Gemeinde direkt aufnehmen konnte.

Vielen Dank auch an die Seniorenassistenz Milchereit, an den Vorsitzenden der CDU Neunkirchen-Seelscheid, Andreas Stolze und natürlich an die Bewohner, die mir freundlicherweise Einblick in ihren Lebensalltag gewährt haben!

Gespräch im Siegburger Helios Krankenhaus

Die bevorstehende Krankenhausreform war Anlass für einem Gespräch mit Frau Sanja Popić, Geschäftsführerin des Helios Klinikum Siegburg im Rahmen meiner Sommertour.

Die von Gesundheitsminister Lauterbach geplante Krankenhausreform verunsichert viele Krankenhäuser. Gleichzeitig wird in NRW bereits daran gearbeitet, die Qualität der medizinischen Versorgung durch Spezialisierung der Krankenhäuser zu verbessern, gleichzeitig aber auch die Versorgung in der Fläche zu gewährleisten. Dieser Ansatz wird in der fachlichen Diskussion durchaus unterstützt- schwierig wird es aber immer dann, wenn als Kehrseite der Spezialisierung bestimmte Angebote in den einzelnen Krankenhäusern gestrichen werden sollen.

Das Siegburger Krankenhaus ist zwar vergleichsweise klein, gleichzeitig aber hoch spezialisiert. Auch hier stehen möglicherweise diverse Einschränkungen an, so Sanja Popic; sie will aber im laufenden Verfahren nochmals auf die hohe Qualität und Bedeutung ihres medizinischen Angebots im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis hinweisen. Die gute Nachricht ist, dass u.a. das hoch angesehene Herzzentrum erhalten bleibt und auch insgesamt der Bestand des für die Stadt und die Region so wichtigen Krankenhauses nicht in Frage gestellt ist.

Ich danke Frau Popić für die vielen Informationen und ihren Einsatz für unser Krankenhaus in Siegburg!

Besuch des Altenheims Haus Elisabeth

Nächste Station der Wahlkreis-Sommertour: Besuch bei der Tagespflege und Wäscherei am Altenheim Haus Elisabeth in Niederkassel.

Das von Ordensschwestern vor über 100 Jahren gegründete Haus bietet neben dem Altenheim mit 106 Betten, ganz überwiegend in Einzelzimmern auch eine Tagespflege an.

Viel Zeit nahmen sich der Geschäftsführer der Caritas Rhein Sieg Harald Klippel, und die Mitarbeiter des Teams Pflegedienst- und Sozialarbeit, Regina Kuhn, Bettina Rolff, Steffanie Zargus, Julia Felmy und Dennis Böhnke um mir die alltäglichen Herausforderungen ihrer Arbeit zu schildern.

Die Arbeit in der Pflege erfordert sehr viel Professionalität, aber auch sehr viel Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Hier in Niederkassel arbeitet ein multiprofessionelles Team, das individuell auf alle Gäste und Bewohner eingeht, um deren Alltagsgestaltung so angenehm wie möglich zu machen. Auch für die Probleme und Sorgen der Angehörigen nimmt man sich hier neben der sehr belastenden Arbeit noch Zeit. Man merkt, dass hier – trotz hoher Belastung - mit großer Motivation und Freude am für andere Menschen gearbeitet wird. Leider binden die hohen bürokratischen Belastungen, v.a. die Dokumentationspflichten viel Zeit für die Pflegekräfte, die eigentlich den Heimbewohnern und Tagesgästen zugute kommen sollte. Hier wäre mehr Vertrauen in die geschulten und hochqualifizierten Kräfte angebracht!

Die Tagespflege wird seit einigen Jahren als ein sehr wichtiger Baustein zwischen stationärer und ambulanter ein wichtiges Entlastungsangebot angeboten. Sie ermöglicht den Pflegenden zu Hause den nötigen Freiraum an 1-5 Tagen pro Woche, aber auch für die Pfegebedürftigen ist es eine schöne, sinnvolle und oft bereichernde Abwechslung zum Alltag zu Hause.

In der hauseigenen Wäscherei arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung. Dort werden im Jahr im Jahr 200.00 Tonnen Wäsche aus 5 Caritas-Einrichtungen versorgt.

Ich danke Herrn Klippel und dem Team vom Haus Elisabeth für die interessanten Einblicke in ihre Arbeit und die vielen Anregungen, die ich gerne nach Berlin mitnehme.

Für Ihr großes soziales Engagement in einem immer wichtiger werdenden Beruf zolle ich Ihnen allen meine hohe Anerkennung! Alles Gute für Ihren weiteren Einsatz!

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