Neuigkeiten aus dem Wahlkreis

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Am 1. Oktober hat Evonik verkündet den Standort Niederkassel-Lülsdorf abgeben zu wollen. Diese Nachricht hat nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien sondern viele Menschen in Niederkassel und Umgebung bewegt. Ich habe dazu etliche Mails, Nachrichten und Kommentare erhalten.    Ausgangslage Schon lange stand fest das die Alkoholat-Produktion am Standort ab 2027 nicht mehr mit dem bisherigen Quecksilberbasierten Verfahren möglich sein wird. Hierüber wurde bereits im Jahr 2012 verhandelt; damals habe ich mich im Interesse von Evonik beim Bundesumweltministerium, das damals die Verhandlungen für die Bundesregierung führte, für eine möglichst lange Übergangsfrist eingesetzt, die mit dem Jahr 2027 dann auch besser ausfiel als befürchtet. Seither ist allerdings schon mehr als die Hälfte der Übergangsfrist vergangen. Vor dem Hintergrund dieses Limits und der konzerninternen Ausrichtung hat Evonik nun offenbar entschieden, frühzeitig die Weichen neu zu stellen.   Auch wenn bekanntermaßen die Pläne für den Ausbau eines trimodalen Logistik-Hubs und die Vermarktung des freien Geländes stocken, kam die aktuelle Entscheidung unerwartet. Bei meinem Unternehmensbesuch vor ca. drei Monaten war davon noch nicht die Rede; mir wurden u.a. Entwicklungen an zwei neuen Produkten bzw. Verfahren vorgestellt, die gut zu der anstehenden Umstellung der Industrie auf nachhaltiges Wirtschaften (Kreislaufwirtschaft, CO2-Vermeidung) passen würden.   Gespräche Ich hatte in der Zwischenzeit Gelegenheit, Gespräche mit dem Standortleiter, dem Bürgermeister der Stadt Niederkassel, und dem Betriebsratsvorsitzenden zu führen.  Ausgangspunkt der Entscheidung von Evonik ist zum einen die Vorgabe der EU, den Grenzwert für Quecksilberemissionen zu verschärfen. Dazu kommt nach Aussage von Evonik die Entscheidung des Konzerns, sich stärker auf Spezialchemie zu konzentrieren. Von beidem ist die Alkoholat-Elektrolyse, die Evonik am Standort Lülsdorf betreibt, betroffen.    Arbeitsplätze Laut Evonik soll bis Ende des 1. Quartals 2022 ein Konzept zum weiteren Vorgehen erstellt werden. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die unsichere Situation dazu führen könnte, dass viele Fachkräfte, von der Werksfeuerwehr bis zum Chemieingenieur, sich schnell neue Arbeitgeber suchen könnten, wenn es von Seiten des Unternehmens nicht klare Perspektiven und Sicherheiten gibt. Diese Entwicklung könnte auch für eine etwaige Übernahme negative Folgen haben. Hier muss es unbedingt weitere intensive Gespräche mit allen Beteiligten geben, um den Mitarbeitern verlässliche Perspektiven zu bieten.   Lülsdorf soll Industriestandort bleiben Der Standort Lülsdorf hat eine lange Tradition und eine große Bedeutung für die Belegschaft und für die Stadt Niederkassel. Deshalb ist es wichtig, dass es hier bei einer industriellen Nutzung bleibt, die sich für das Gelände mit seinen besonderen Vor- und Nachteilen eignet. Dazu werde ich mich eng mit der Stadt und der IHK, und auch mit der Belegschaft abstimmen und hierzu auch auf die Evonik-Zentrale zugehen, denn die unternehmerischen Entscheidungen liegen letztlich beim Konzern.     
Donnerstag, 19 August 2021 14:07

Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis geht voran!

Das Bundesverkehrsministerium hat mich heute darüber informiert, dass der Bund aus seinem Förderprogramm Breitbandausbau erhebliche Mittel für den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten in meinem Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I bewilligt hat. Das ist eine gute Nachricht, denn ein leistungsfähiges Internet ist für unsere Unternehmen und für die Bürger von großer Bedeutung und stärkt unsere Region. Digitalisierung gewinnt in unserer Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass es mit den bewilligten Fördergeldern gerade in den unterversorgten Gebieten weiter voran geht. Fördermittel zur Erschließung von unterversorgten Adressen gehen an Hennef 412.000 Euro, an Windeck 378.000 Euro, an Neunkirchen-Seelscheid 375.000 Euro und an Niederkassel 487.500 Euro. Ergänzt wird die Bundesförderung durch eine Kofinanzierung von bis zu 50% durch das Land Nordrhein-Westfalen.  Der Rhein-Sieg-Kreis hatte stellvertretend für die Städte und Gemeinden die Förderanträge bearbeitet und beantragt.
Mit 324.000 Euro wird das von Niederkassel eingebrachte Projekt „METRO-KLIMA-LAB-Konzept“ zur Klimawandelanpassung für den Landschaftsraum zwischen Niederkassel, Troisdorf und Köln gefördert. Das wurde heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags entschieden. Mit diesem Projekt soll ein Stadt- und Freiraumkonzept zur Klimawandelanpassung entwickelt werden, wodurch das Gebiet mit verschiedenen aufeinander abgestimmten Maßnahmen zu einem METRO-KLIMA-PARK werden soll. Der Stadt- und Kreisgrenzen überschreitende Landschaftsraum, an dessen Rand ca. 100.000 Menschen leben,  ist mit ca. 47 qkm einer der wichtigsten zusammenhängenden Freiräume im Verflechtungsraum der Rheinschiene und hat bedeutsame Funktionen für das Stadt- und Stadtrandklima und eine verbrauchsnahe Landwirtschaft. Perspektivisch soll das Gebiet nicht weiter für die steigenden Nutzungsansprüche dieser Wachstumsregion für Siedlungen und Verkehr betrachtet werden; vielmehr werden konzeptionelle Maßnahmen in die Grün- und Freiräume entwickelt, die diese in ihrer Vitalität und Vielfalt erhalten und weiterentwickeln. Damit leistet Niederkassel einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Minderung und zur Verbesserung des Klimas in der gesamten Region.  
Bei einem Besuch im St. Franziskus Krankenhaus und Pflegekolleg in Eitorf, konnte ich mich u.a. über die aktuelle Situation im Rahmen der Corona-Pandemie und die Ausbildung in Gesundheitsberufen informieren. Das Krankenhaus ist mit 288 Beschäftigten ein großer Gesundheitsversorger in der Region. Die Pflegefachschule schließt eine Lücke in der Ausbildung von dringend benötigten Pflegefachkräften in der Region. Gleichzeitig bietet sie ein attraktives Ausbildungsangebot in zukunftsfesten Berufen, wie die Klinikleiterin Frau Nöhring und Herr Timpanaro, der Leiter des Pflegekollegs, erläuterten. Das Pflegekolleg Eitorf hat den großen und bislang ungedeckten Bedarf pflegender Angehöriger im häuslichen Umfeld an einer Beratung erkannt und sich im Rahmen der Regionale 2025 um Fördermittel hierfür beworben. Angehörige, die ihre alten oder erkrankten Familienmitglieder betreuen und pflegen, fühlen sich in der neuen anspruchsvollen Situation im Alltag oftmals alleingelassen und überfordert. Hier kann die Beratung regional helfen. Die Ankündigung einer digitalen Sprechstunde für pflegende Angehörige zeigt die Theorie- und Praxisverzahnung in Eitorf, mit einem an die aktuelle Pandemielage angepassten Format. Nach der Schließung mehrerer Geburtenstationen im Kreisgebiet gibt es in Eitorf nun einen Lichtblick: Das St. Franziskus Krankenhaus ist mit der Hebammenambulanz im Gespräch, damit Schwangeren  zukünftig wieder eine sichere medizinische Versorgung während der Geburt in erreichbarer Nähe zum Wohnort angeboten werden kann. Die Arbeit der Gesundheitspflegerinnen und -pfleger auf der Corona-Intensivstation ist beeindruckend. Vor allem konnten wir uns davon überzeugen, mit wieviel Kompetenz und persönlichem Engagement die Haus- und Schulleitung, aber auch die Absolventen sich dieser wichtigen Aufgabe widmen! Da spürt man, dass es nicht nur um Beruf, sondern um Berufung geht!
"In der Corona-Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, wie wichtig die Kindertagesbetreuung für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft ist und ich bin davon überzeugt, dass sich im Rhein-Sieg-Kreis viele Menschen in und für Kitas dafür einsetzen, dass Kinder bestmöglich aufwachsen können. Auch in diesen dynamischen Zeiten leisten sie täglich Großartiges! Die gute Nachricht: Interessierte Teams aus der Region können sich ab sofort anmelden und mit ihrer Bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2022 loslegen! Mitmachen kann jede Einrichtung und jede Initiative, die sich für gute Aufwachsbedingungen von Kita-Kindern einsetzt und beispielhaft zeigt, wie Herausforderungen in der frühen Bildung auf lokaler Ebene gemeistert werden können. Der Deutsche Kita-Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Fünf Einrichtungen und fünf Initiativen dürfen sich über eine Auszeichnung freuen: In den beiden Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Und so läuft die Bewerbung ab: Interessierte Teams registrieren sich einfach unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung <http://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung>  <http://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung>  und können direkt damit beginnen, die Bewerbungsfragen zu beantworten und ihr Motivationsschreiben zu erstellen.  Die fertige Bewerbung können die Teilnehmenden dann in der offiziellen Bewerbungsphase vom 15. Mai bis 15. Juli 2021 einreichen. Qualität in der frühen Bildung hat viele Gesichter. Der Deutsche Kita-Preis würdigt dieses wertvolle Engagement und macht gute Qualität in der frühen Bildung sichtbar. Die Bundesregierung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) werden die Auszeichnung gemeinsam mit weiteren Partnern 2022 zum fünften Mal vergeben. Weitere Informationen zur Bewerbung, den Kriterien und Auswahlverfahren finden Sie unter: www.deutscher-kita-preis.de <http://www.deutscher-kita-preis.de>  <http://www.deutscher-kita-preis.de> Ich würde mich über zahlreiche Bewerbungen aus meinem Wahlkreis freuen und ermutige um rege Teilnahme."      
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