Neue Sonderbeauftragte der Bundesregierung für mehr Transparenz im Rohstoffsektor Elisabeth Winkelmeier-Becker gibt Startschuss für dritten Bericht der D-EITI

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, ist die neue Sonderbeauftragte der Bundesregierung für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Sie hat bei ihrem heutigen Antrittsbesuch in der deutschen Multistakeholder-Gruppe (MSG) zur Implementierung der Extractive Industries Transparency Initiative (D-EITI) allen Mitgliedern der MSG für ihr großes, freiwilliges Engagement gedankt und sich über die Zukunftsvision für D-EITI ausgetauscht.

Die Parlamentarische Staatssekretärin und D-EITI Sonderbeauftragte, Winkelmeier-Becker, sagte: „Die neue Rohstoffstrategie der Bundesregierung zeigt, welchen hohen Stellenwert Transparenz, Nachhaltigkeit und soziale Aspekte haben. Die D-EITI leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Auf nationaler Ebene sorgt sie für mehr Akzeptanz des heimischen Rohstoffsektors. Auf internationaler Ebene stärkt die D-EITI die politische Bedeutung der Initiative und setzt mit innovativen Themen, wie beispielsweise Naturschutz, der Bedeutung des Einsatzes erneuerbarer Energien und sozialen Standards, neue Trends. Diesen zukunftsorientierten Weg will die D-EITI auch mit ihrem dritten Bericht fortsetzen. Ich begrüße dies ausdrücklich und möchte die MSG ermutigen, diesen Weg weiter zu verfolgen.“

Die EITI ist eine freiwillige, globale Initiative für Finanztransparenz und Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor. Sie verfolgt das Ziel, verständliche Informationen und Daten über den Rohstoffsektor des jeweiligen Mitgliedslandes zu generieren. Diese sollen die Basis für einen öffentlichen Dialog über die Einnahmen und ihre Verwendung bilden. Im vergangenen Jahr hat der internationale Vorstand der EITI nach einem aufwendigen Validierungsverfahren entschieden, dass Deutschland bereits mit seinem ersten Bericht alle Anforderungen des EITI-Standards erfolgreich umgesetzt hat. Deutschland ist damit das achte von derzeit 53 EITI-Mitgliedsländern und das erste EU-Mitglied, das dieses Prädikat erhalten hat.