Flüchtlingskinder schnell und gut integrieren

Wer Flüchtlingsfamilien unterstützt, kann sich um Mittel aus dem Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ bewerben

„Flüchtlinge, die längere Zeit oder dauerhaft in Deutschland bleiben, müssen sich schnell und gut bei uns integrieren. Dabei kommt unserem Erziehungs- und Bildungssystem ab der Kita eine sehr große Bedeutung zu“, so die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker.
 
Die Bundesregierung fordert und fördert, dass Migranten ihre Kinder in das deutsche Bildungssystem integrieren. Mit dem neuen Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ stellt der Bund weitere drei Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, um Kinder mit Migrationshintergrund zügig und dauerhaft mit guter Bildung zu versorgen.
 
Voraussetzung dazu ist allerdings, dass die Eltern ihre Kinder möglichst rasch in die Obhut der Kitas geben, damit die Mädchen und Jungen schnell Deutsch lernen und mit der Lebensweise in Deutschland vertraut werden. Um das möglichst flächendeckend zu erreichen, ist die Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern sehr wichtig.
 
Sie können die neu in Deutschland angekommenen Eltern mit unserem Bildungssystem ab der Kita vertraut machen und sie dazu animieren, die Kinder möglichst gut fördern zu lassen und ihnen dadurch die Integration zu erleichtern.

Bereits jetzt nehmen rund 7.000 Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter in Deutschland diese Aufgabe wahr. Um noch mehr Kinder aus Migrantenfamilien in das deutsche Bildungssystem zu integrieren, legt die Bundesregierung ab Frühjahr 2017 das neue Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ mit 3 Millionen Euro jährlich auf. Mittel aus dem neuen Programm können sowohl freie als auch öffentliche Träger beantragen, die mit geflohenen Familien arbeiten.
 
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