Menschen aus Afrika erst gar keine Flüchtlinge werden lassen!

Das Leid der Flüchtlinge im Mittelmeer zeigt uns klar und deutlich, dass wir politisch handeln müssen. Humanitäre Hilfe ist hier von großer Bedeutung, aber genauso wichtig ist die langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen in den Herkunftsländern. Nur so werden Fluchtursachen nachhaltig bekämpft.

Auf Initiative von Elisabeth Winkelmeier-Becker, Abgeordnete aus dem Rhein-Sieg-Kreis, und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller wollen nun Abgeordnete der Union Perspektiven für junge Menschen in Afrika in einem Modellprojekt schaffen. „Wir wollen eine Idee von Rupert Neudeck aus Troisdorf, Vorsitzender der Grünhelme e.V. und Gründer von Cap Anamur, aufgreifen“, so Winkelmeier-Becker, „Er schlägt vor, dass junge Menschen aus Afrika eine Ausbildung in Deutschland machen und im Anschluss Berufserfahrung sammeln, bevor sie mit etwas Startkapital wieder zurück in ihr Heimatland kehren. Dort hätten sie dann Aussicht auf ein solides Einkommen, mit dem sie ihre Familie unterstützen können. Das Herkunftsland würde langfristig profitieren, da auf diese Weise Impulse in der Wirtschaft gesetzt werden. Das wäre ein Gewinn für alle Beteiligten! Die Möglichkeit einer gesicherten Einreise und Ausbildung in Deutschland und die Ausrichtung auf eine Heimkehr sind das besondere dieses Modells. Wir wollen damit ein Angebot machen für nachhaltige und legale Alternativen zur gefährlichen Flucht mit ungewissem Ausgang."