Auf Sommertour in der Region

Wie auch in den vergangenen Jahren nutzte die Siegburger Bundestagsabgeordnete und rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Elisabeth Winkelmeier-Becker die „Sommerpause“ wieder für eine Vielzahl von Terminen in der Region. „Auch die diesjährige Sommertour hat mir neue Einblicke gegeben, wie der Alltag von Unternehmen, sozialen Einrichtungen und ehrenamtlichen Vereinen aussieht. Viele Anliegen, Erfahrungen und Sorgen, aber auch gute Ideen konnte ich mitnehmen“, so Winkelmeier-Becker.



Firma Happ Ruppichteroth mit Ulrich Berg Claudia Happ Hartmut Drawz und Jochen BreuerSommertour im Wahlkreis, das heißt auch immer wieder innovative Unternehmen neu kennenlernen. Ein Besuch der Firma Happ aus Ruppichteroth hat dies einmal mehr bewiesen. Das Familienunternehmen produziert und entwickelt Kunststoffspritzgusswerk und Formenbau für Kunden weltweit - insbesondere aber auch für die deutsche Automobilindustrie. „Neben der Auftragsproduktion wird hier auch aktiv die Entwicklung neuer Produkte gefördert. Ein traditionelles Familienunternehmen, das mit der Zeit geht“, bestätigt die Siegburger Bundestagsabgeordnete.

Thurn Germany Neunkirchen mit Janine Erhardt Dino ZimmermannEin weiteres traditionsreiches Unternehmen, dass die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen ihrer Sommertour besuchte war Thurn Germany in Neunkirchen-Seelscheid. „Nach turbulenten Jahren hat der Reinigungsmittelhersteller es geschafft, sich nach der Insolvenz mit einem neuen Investor neu und zukunftsorientiert aufzustellen. So konnten gute Arbeitsplätze vor Ort erhalten werden“, freut sich Winkelmeier-Becker.

 

REWE Schaefer Niederkassel mit Dirk Knollmann und Hans Dieter LuelsdorfAuch das Thema Lebensmittelverschwendung, dass die Siegburger Bundestagsabgeordnete erst kürzlich in einem offenen Brief an die regionalen Supermärkte thematisiert hatte, wurde auf der diesjährigen Sommertour aufgegriffen. Der Besuch bei REWE Schäfer in Niederkassel habe gezeigt, wie verantwortungsvolle Supermärkte mit dem Thema umgingen. „Hier wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Mit digital gesteuertem Produktmanagement wird dafür gesorgt, dass Lebensmittel nicht verderben“, erfuhr Winkelmeier-Becker. In den Regalen sowie in der eigenen Gastronomie samt Salat- und Smoothiebar kommen Lebensmittel immer frisch ins Angebot. Nähert sich trotzdem mal das Mindesthaltbarkeitsdatum, dann wird mit Sonderpreisen für schnellen Verkauf gesorgt und zusätzlich mit einer sozialen Einrichtung zusammengearbeitet, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. „Mit diesem durchdachten Markt-Konzept ist Wegwerfen oder Containern deshalb hier kein Thema“, so die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Kinder brauchen Hilfe eVNeben vielen Unternehmensbesuchen kommt auch das soziale Engagement nicht zu kurz. So besuchte Elisabeth Winkelmeier-Becker auch in diesem Jahr wieder verschiedene soziale Projekte und Vereine. Die Siegburger Bundestagsabgeordnete informierte sich beispielsweise bei der Ortsgruppe Seelscheid des Vereins Kinder brauchen unsere Hilfe e.V. über deren Arbeit: „Mit beeindruckendem persönlichen Einsatz organisieren die Mitglieder des Vereins um Peter Dittmar, Oliver Galle und weitere zuverlässige Mitstreiter aus der Region seit nun mehr als 10 Jahren die Sammlung und den Transfer humanitärer Hilfstransporte in großen Truck-Konvois in osteuropäische Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime sowie Betreuungseinrichtungen für Kinder“, erfuhr die Bundestagsabgeordnete Winkelmeier-Becker.

BUND Wildvogelhilfe Eitorf mit Angelika Bornstein und Hans Gerd Pahl CDUBei einem Besuch der Wildvogelhilfe Rhein- Sieg konnte die Siegburger Bundestagsabgeordnete ein Einblick in die Arbeit von Angelika Bornstein gewinnen. „Mit viel Herzblut hat sie auf ihrem privaten Grundstück eine Zuflucht für verletzte Vögel jeglicher Art aufgebaut und teilt dort ihr Zuhause mit den hilfsbedürftigen Tieren", berichtet Elisabeth Winkelmeier-Becker. Vierzehn Volieren und zwei eingezäunte Freilaufgehege bieten den Vögeln zurzeit Unterkunft. „Das Ziel der Auffangstation ist es, verletzte, erkrankte oder verwaiste Wildvögel aufzunehmen, sie zu pflegen und anschließend wieder auszuwildern", erfuhr die Siegburger Bundestagsabgeordnete. Insbesondere in der Brutzeit der Vögel haben Angelika Bornstein und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer besonders viel zu tun. „Immer wieder finden in dieser Zeit Fällarbeiten statt, die die Nester zerstören und so bleiben viele Jungvögel hilflos zurück. Und das obwohl seit 2010 das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) im § 39 bundeseinheitlich Fäll- und Schnittverbote in der Baum- und Gehölzpflege regelt. BUND Wildvogelhilfe EitorfIn der Zeit vom 1. März bis zum 30. September dürfen keine Bäume, Hecken, lebende Zäune, Sträucher und weitere Gehölze gefällt bzw. geschnitten werden", so Winkelmeier-Becker. Hier sei jeder Einzelne aufgefordert, in diesem Zeitraum dieses Verbot zu beachten, um zu verhindern, dass insbesondere viele Jungvögel qualvoll verenden, so die Siegburger Bundestagsabgeordnete. „Das gilt auch für die Deutsche Bahn, die sich in der Vergangenheit nicht immer an diesen Zeitraum gehalten hat. Hier kann durch bessere Planung sicher oft Abhilfe geschaffen werden", so Winkelmeier-Becker, die sich deswegen auch an die Bahn wenden will.

Don Bosco Haus Siegburg mit Monika Baehr SKMBeim Besuch des Don Bosco-Hauses in Siegburg berichteten Monika Bähr und Werner Christmann über die Menschen und ihre Probleme von Obdachlosigkeit bis Überschuldung, mit denen sie sich an das qualifizierte und engagierte Team aus Profis und ehrenamtlichen Helfern im Don Bosco-Haus wenden. „Hier hilft man in allen Lebenslagen, nimmt die Menschen ernst, stärkt und befähigt sie zu einem (wieder) selbständigen und eigenverantwortlichen Leben- das ist das Ziel der sozialen Arbeit des SKM im Don Bosco-Haus in Siegburg“, erfuhr die Siegburger Bundestagsabgeordnete. „Bei meinem Besuch wurde deutlich, dass auch die hauptberuflichen Fachkräfte viel mehr einbringen, als Dienst nach Vorschrift und sich mit vollem Einsatz, mit Erfahrung und Herzblut für ihre Leute einsetzen“, zeigt sich Winkelmeier-Becker beeindruckt.

Kinderschutzbund NKS mit Jutta Parpart Irmgard Viehmann und Marita LenkeitAuch der Besuch des Kinderschutzbundes Neunkirchen-Seelscheid e.V. stand bei dieser Sommertour auf dem Plan. Vorsitzende Marita Lenkeit mit Koordinatorin Irmgard Viehmann und ihr Team bieten mit dem „Stöberstübchen“ ein beträchtliches Sortiment an gebrauchter Kleidung sowohl für Groß und Klein ergänzt von Sportausstattung, Spielsachen, Hausrat und Kindertransportmitteln. „Die engagierten Damen schaffen in diesen und den zusätzlichen Begegnungsräumen eine Wohlfühlatmosphäre, in der man sich gerne trifft, aufhält und austauscht“, so Winkelmeier-Becker. Auch dank dieser angenehmen Atmosphäre werden die angebotene Gesprächskreise zum Erfahrungsaustausch für Eltern, Spiel- und Krabbelgruppen für Kleinkinder so gut angenommen.

Traditionell stehen auch immer Besuche in der Bundesstadt Bonn und in Köln an. So besuchte Elisabeth Winkelmeier-Becker die Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen (DESWOS )e.V. – ein gemeinnütziger Verein in Köln, dessen Ziel es ist, Wohnungsnot und Armut in Entwicklungsländern zu bekämpfen. „Die DESWOS-Projekte sind co-finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und man arbeitet immer mit lokalen Partnern, um möglichst nachhaltig Verbesserungen vor Ort zu erreichen“, erfuhr die Siegburger Abgeordnete bei dem Besuch der Geschäftsstelle in Köln. Weitere Gespräche gab es mit der Arbeitsagentur Bonn/Rhein-Sieg, der Regionaldirektion Bonn/Rhein-Sieg-Kreis der AOK Rheinland/Hamburg, beim Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung (VESBE) e.V. und bei Traditionsbetrieb Pfeifer & Langen. „Hier wird nicht nur in Köln das Naturprodukt Zucker hergestellt, sondern gleichzeitig werden auch innovative Produkte und moderne Ernährung in den Blick genommen. Zucker ohne Kalorien oder Pflanzenproteinprodukte, die bei vegetarischer Ernährung eine Rolle spielen können, gehören dazu. Unsere regionale Antwort auf die großen Nahrungsmittelkonzerne“, erfuhr Winkelmeier-Becker bei ihrem Besuch.
„Es ist für mich wichtig, die sitzungsfreie Zeit im Sommer für Termine vor Ort zu nutzen und so durch zahlreiche Gespräche und Besuche wieder viele wichtige Eindrücke für meine politische Arbeit in Berlin mitzunehmen“, so Winkelmeier-Becker.