Zweite Chance für Südtangente und Ortsumgehung Uckerath

Bundestagsabgeordnete Winkelmeier-Becker begrüßt Prüfung der Projekte und kämpft weiter für Mucher Ortsumgehung

Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker freut sich über die Meldung aus Berlin, dass das Bundesverkehrsministerium die Aufnahme der Ortsumgehung Hennef-Uckerath (B8) und der Südtangente (B56n)  in den Bundesverkehrswegeplan 2015 in eigener Initiative prüfen wird. Dies gibt beiden Projekten nun doch die Möglichkeit der Realisierung, nachdem die rot-grüne Landesregierung beide Projekte nicht in die Vorschlagsliste für den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen hatte. Weiter kämpfen wird Elisabeth Winkelmeier-Becker außerdem für die Ortsumgehung Much, die ebenfalls von großer Bedeutung für die Region ist.

„Ich bin froh, dass die unerträgliche Belastung, die dem Landesministerium bei seiner Anmeldung für den Bundesverkehrswegeplan offenbar gleichgültig war, beim Bund offenbar realistischer eingeschätzt wird. Auch die überregionale Bedeutung der Verbindung nach Rheinland-Pfalz wird beim Bund zutreffend gesehen.“, so Winkelmeier-Becker über die Prüfung der Ortsumgehung in Hennef-Uckerath. Die CDU-Politikerin hatte sich Anfang des Jahres bereits mit Vertretern der CDU Hennef nach Düsseldorf aufgemacht, um dort Unterschriftenlisten für die Ortsumgehung abzugeben. Leider konnten diese damals kein Umdenken bei der Landesregierung bewirken.

Damals wurden ebenso die von der CDU Much gesammelten Unterschriften für die Ortsumgehung Much abgegeben. Auch zu diesem Projekt änderte die Landesregierung nicht ihre Meinung. Hierzu sagt Elisabeth Winkelmeier-Becker: „Die sehr wichtige Ortsumgehung Much muss ebenfalls in den Bundesverkehrswegeplan; da es hier mehr um die regionalen Entwicklungsmöglichkeiten und Gefahren des Lastverkehrs bei der Ortsdurchfahrt geht, wird dies ohne eine Unterstützung durch das Land beim Bund aber weniger Chancen haben. Bei Projekten dieses Maßstabs kann der Bund nicht deutschlandweit eigene Erhebungen vornehmen, sondern muss sich im Wesentlichen auf die Angaben der Landesregierungen verlassen. Deshalb ist es tragisch, dass das Land die schon weit fortgeschrittene Planung der Ortsumgehung Much fallen lässt! Gemeinsam mit der CDU Much und der CDU Hennef werde ich im Bundesverkehrsministerium nochmals eindringlich für beide Ortsumgehungen werben. Beide sind für die Menschen in der Region gleichermaßen wichtig.“

Zur Prüfung der Südtangente sagt Elisabeth Winkelmeier-Becker: „Die aktuelle Verkehrsentwicklung in Bonn und der Region zeigt nachdrücklich, dass vorhandene Verkehrswege nicht ausreichen. Heute wird deutlich, dass es ein Fehler der damaligen SPD-Politiker in Stadt, Land und Bund war, als 2003 die Südtangente aus dem ‚vordringlichen Bedarf‘ in den ‚weiteren Bedarf mit Planungsauftrag‘ herabgestuft wurde und das Projekt damit quasi ‚beerdigt‘ wurde. Dies geschah, obwohl selbst das Ministerium die Nutzen-Kosten-Relation gerade im rechtsrheinischen Bereich als „hervorragend“ angesehen hatte. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass der Bund die Realisierung jetzt nochmals prüfen wird.“

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