Hoffnung für das Land der Bombenkrater

 

Elisabeth Winkelmeier-Becker besucht Laos, wo die deutsche Entwicklungspolitik auch dank Ludwig Neuber vielen jungen Menschen hilft
 
„Solche Erfolge wünsche ich jedem Projekt der Entwicklungshilfe“, freute sich Elisabeth Winkelmeier-Becker bei ihrem Besuch der German-Lao-Technical-School im laotischen Vientiane. Dort lernen Jungen und ebenso viele Mädchen das nötige Fachwissen, um ihr Land nach vorne zu bringen, zum Beispiel auf dem Gebiet der Elektrotechnik. „Die jungen Menschen werden zu gefragten Fachleuten mit Jobgarantie!“, sagte Winkelmeier-Becker.

Dass mittlerweile bereits viele hundert junge Leute in Laos diese Chance nutzen konnten, ist auch das Verdienst von Ludwig Neuber aus Ruppichteroth. Er hat vor 25 Jahren die „German-Lao-Friendship-Association“ gegründet. Anlass war ein Paar aus Laos, das in der DDR gelebt hatte und mit seinen kleinen Kindern nach Ruppichteroth gekommen war. „Neubers Engagement für Laos hat auch mich auf die Situation dieses Landes aufmerksam gemacht, das zu den am stärksten bombardierten Regionen der Welt gehört“, so die Siegburgerin.
Pro Einwohner haben die US-Bomber im Vietnamkrieg rund 2,5 Tonnen Bomben auf das Land abgeworfen. Noch heute sind ganze Landstriche nicht betretbar. Auch deshalb tut sich der Staat mit seinen rund 6,5 Millionen Einwohnern nicht leicht damit, eine Struktur aufzubauen, die Bildung und Wohlstand ermöglicht.  

Auf Anregung von Elisabeth Winkelmeier-Becker besuchte nun eine Delegation des Deutschen Bundestags auf seiner Asienreise auch Laos. Für die CDU-Politikerin gab es dabei ein Wiedersehen mit der German-Lao-Technical-School in Vientiane.  „Seit meinem ersten Besuch vor vier Jahren hat sich sehr viel zum Positiven weiter entwickelt“, konnte die Siegburger Bundestagsabgeordnete feststellen.
Mittlerweile lernen die jungen Menschen dort an modernen Geräten und Computern und in Kooperation mit Firmem vor Ort ihre Fachdisziplinen zu beherrschen. Auch deutsche Unternehmen unterstützen die Menschen in Laos auf ihrem Weg zu einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Die duale Ausbildung made in Germany steht dabei Pate.
 
Die Bundesrepublik engagiert sich in Laos seit den 1960er Jahren. Früher wurden zudem viele Laotische Führungskräfte in der DDR ausgebildet. Laos hat also traditionell gute Beziehungen zu ganz Deutschland. Maßgeblich gefördert wird die German-Lao-Technical-School aus Bundesmitteln im Rahmen der Entwicklungs-Zusammenarbeit. Elisabeth Winkelmeier-Becker und ihre Kollegen aus dem Deutschen Bundestag konnten sich davon überzeugen, dass jeder Cent dieser Hilfe zur Selbsthilfe sehr gut angelegt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 CDU Logo mit Rand