Rot-Grün lässt ländlichen Raum im Regen stehen

In einem Brief an die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker macht NRW-Verkehrsminister Groschek klar, dass die Ortsumgehungen Much und Uckerath für die rot-grüne Landesregierung keine Bedeutung haben.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen bleibt bei ihrer Politik, den ländlichen Raum ausbluten zu lassen und eine Politik allein für die Ballungszentren zu machen. Dies bestätigt nun erneut ein Schreiben von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek an die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker. Darin erteilt der Minister den Ortsumgehungen für Much und Uckerath eine deutliche Absage. Erstmal die Autobahnen, lautet die Haltung von Groschek. Und wer das Tempo kennt, in dem NRW plant, der weiß, was das bedeutet: nur die Autobahnen.

„Durch den Bundesverkehrswegeplan und deutlich mehr Haushaltsmittel des Bundes besteht derzeit die realistische Option, viele Verkehrsprojekte umzusetzen – auch die Ortsumgehungen für Much und Uckerath,“ beschreibt Winkelmeier-Becker die günstigen Voraussetzungen. „Die Reihenfolge wird aber durch die Planung der Bundesländer bestimmt. Hier muss die rot grüne Landesregierung runter von der Bremse.“

Auch Björn Franken, Mitglied des Kreis-Verkehrsausschusses und Landtagskandidat der CDU hat nur Kopfschütteln für Groschek & Co übrig: „Groscheks Antwort zeigt, dass Rot-Grün den ländlichen Raum weiterhin im Regen stehen lässt. Wieder lässt man die Chance verstreichen, diese wichtigen Projekte voranzutreiben.“

Thomas Wallau (CDU Hennef) kommentiert die Verweigerungshaltung des Ministeriums so: „Wir sind sehr enttäuscht, dass Minister Groschek erneut mit Salamitaktik das Projekt der Ortsumgehung Uckerath-Bierth verzögert.“

Für Much äußert Notburga Kunert (CDU-Vorsitzende) ihr Unverständnis über die Landesregierung: "Ein belangloses Schreiben, mit dem die rot-grüne NRW-Landesregierung die wichtige Mucher Ortsumgehung nach wie vor blockiert - anstatt sie durch Planung voranzutreiben."

 

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