Neuigkeiten aus dem Wahlkreis

Elisabeth Winkelmeier-Becker (mb)

Elisabeth Winkelmeier-Becker (mb)

Donnerstag, 10 Juni 2021 13:54

Neue Reformschritte in der Pflege

Insbesondere in der Pandemie sind die strukturellen Herausforderungen im Bereich Pflege einmal mehr deutlich geworden. Pflegerinnen und Pfleger haben in dieser Zeit viel für unser Land und unsere Bürger geleistet. Der im letzten Jahr vom Bundestag beschlossene Pflegebonus war eine wichtige, aber doch einmalige Anerkennung für diese wichtige Arbeit. In unserem immer älter werdenden Land gibt es weiteren Handlungsbedarf bei den Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, aber auch bei den zu Pflegenden und ihren Familien.

In dieser Woche hat das Bundesgesundheitsministerium ein Maßnahmenpaket für gesetzliche Änderungen im Bereich Pflege beschlossen. Hier Informationen zu den einzelnen Reformschritten:

Verbindliche Bezahlung nach Tarif in der ambulanten und stationären Pflege

Die Attraktivität der Arbeit in der Pflege wird nicht nur, aber auch von der Höhe der Entlohnung bestimmt. Es ist gesellschaftlicher Konsens, dass die Bezahlung in der Pflege verbessert werden muss. Daher werden ab dem 1. September 2022 Pflegeeinrichtungen nur zur Versorgung zugelassen und erhalten ihre gezahlten Löhne refinanziert, wenn ihre Pflege- und Betreuungskräfte aufgrund eigener tariflicher oder kirchenarbeitsrechtlicher Regelungen oder mindestens in Höhe eines Tarifvertrags oder einer kirchenarbeitsrechtlichen Regelung entlohnt werden. Einrichtungen, die selbst nicht tarif- oder kirchenarbeitsrechtlich gebunden sind, erhalten eine Refinanzierung ihrer gezahlten Löhne bis zur Höhe von 10 Prozent über dem Durchschnitt der regional geltenden Tariflöhne. Zur Umsetzung erhalten die Pflegekassen erweiterte Nachweisrechte.

Bessere Versorgung durch mehr Personal in der stationären Pflege

Aus dem wissenschaftlich entwickelten, einheitlichen Personalbemessungsverfahren im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege hat sich ergeben, dass zukünftig mehr Pflegefachpersonen und insbesondere mehr Pflegehelferinnen und Pflegehelfer benötigt werden. Einen ersten, daran anknüpfenden Schritt sind wir durch gesetzliche Änderungen bereits gegangen: Seit dem 1. Januar 2020 können die Pflegeheime bis zu 20.000 zusätzliche Pflegehilfskräfte einstellen.
Diesen Weg wollen wir jetzt systematisch weitergehen: Ab dem 1. Juli 2023 werden bundeseinheitliche Personalanhaltswerte eingeführt, die die personellen Ausstattung der Heime verbessern sollen. Dieser Prozess wird durch eine umfassende wissenschaftliche Evaluation und Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung begleitet. Im Jahr 2025 prüft die Bundesregierung, ob auf Basis der dann vorliegenden Erkenntnisse weitere Änderungen der Personalanhalts-werte erfolgen müssen.

Kompetenzen der Pflegefachkräfte stärken und so die pflegerische Versorgung verbessern

Die pflegerische Versorgung gewinnt an Qualität, wenn alle Beteiligten entsprechend ihrer fachlichen Kompetenzen verantwortungsvoll zusammenwirken. Pflegefachkräfte sollen bestimmte Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel verordnen dürfen sowie Verordnungskompetenzen für geeignete Leistungsbereiche in der häuslichen Krankenpflege erhalten.
Zudem soll die in Modellvorhaben erprobte Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachpersonen in der Breite umgesetzt werden. Pflegefachkräfte erhalten damit mehr Entscheidungsbefugnisse – das ist auch ein Ausdruck unseres Vertrauens in ihre Kompetenz.

Entlastung der Pflegebedürftigen: Zielgenaue Begrenzung der Eigenanteile im Pflegeheim und Anhebung der ambulanten Sachleistungsbeträge

All diese Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Arbeit in der Pflege führen zu höheren Kosten, die die Pflegebedürftigen nicht überfordern dürfen und daher nicht alleine tragen sollen. Daher soll die Pflegeversicherung in der stationären Pflege künftig einen gestaffelten Zuschlag zu den Pflegekosten tragen, der mit der Dauer der Pflege ansteigt. Im ersten Jahr trägt die Pflegekasse 5 Prozent des pflegebedingten Eigenanteils, im zweiten Jahr 25 Prozent, im dritten Jahr 45 Prozent und danach 70 Prozent.
Damit entlasten wir die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen spürbar – z. B. nach mehr als 24 Monaten Pflege um durchschnittlich rund 410 Euro im Monat, nach mehr als 36 Monaten Pflege sogar um rund 638 Euro im Monat. Dies entlastet vor allem die Familien, die durch eine länger andauernde Pflegebedürftigkeit im Pflegeheim – etwa bei Demenz – ganz besonders belastet sind. Kaum eine Familie kann diese finanzielle Belastung über viele Jahre tragen. In der ambulanten Pflege erhöhen wir zudem die Sachleistungsbeträge um 5 Prozent, um auch dort der steigenden Vergütung Rechnung zu tragen.

Stärkung der Kurzzeitpflege und der Anschlussversorgung nach Krankenhausbehandlung

Die Kurzzeitpflege stellt eine wichtige Leistung der Pflegeversicherung dar, mit ihr wird der höhere pflegerische Versorgungsbedarf z. B. unmittelbar nach einer Krankenhausbehandlung adressiert. Ein Entschließungsantrag von CDU/CSU- und SPD-Bundestagsfraktion in dieser Legislaturperiode hat den Handlungsbedarf herausgestellt, der im Hinblick auf die Kurzzeitpflege besteht. Denn oft sehen sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mit einem unzureichenden Angebot konfrontiert.
Um das zu ändern, soll die Kurzzeitpflege durch eine verbindliche Vorgabe an die Selbstverwaltung gestärkt werden, künftig die Besonderheiten dieser Versorgungsform in Vergütungsvereinbarungen besser zu berücksichtigen. Das ermöglicht eine wirtschaftlich tragfähige Vergütung und setzt Anreize für die Träger, mehr Kurzzeitpflegeplätze zu schaffen. Um zu verhindern, dass dies zu höheren finanziellen Belastungen der Betroffenen führt, wird gleichzeitig der entsprechende Leistungsbetrag der Pflegeversicherung um 10 Prozent deutlich angehoben.
In der stationären Akutversorgung soll zudem ein neuer Anspruch auf eine bis zu zehntägige Übergangspflege für den Fall eingeführt werden, dass eine an die Krankenhausversorgung anschließende Versorgung und Pflege in der eigenen Häuslichkeit oder z. B. in einer Kurzzeitpflege nicht sichergestellt werden kann.

Gesicherte Finanzierung

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind ausgewogen und sicher finanziert. Dafür wird zum einen der finanzielle Spielraum gezielt genutzt, der entsteht, indem wir einen Teil der vorgesehenen und bereits im Finanzplan berücksichtigten Dynamisierung zielgerichteter zur Begrenzung der Eigenanteile nutzen. Zum anderen soll erstmalig ab dem Jahr 2022 ein pauschaler Bundeszuschuss in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro an die Pflegeversicherung gezahlt werden. Mit einer maßvollen Anhebung des Beitragszuschlags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte wird der relative Abstand wiederhergestellt, den der allgemeine Beitragssatz und der durch den Beitragszuschlag erhöhte Beitrag für Kinderlose zum Zeitpunkt seiner Einführung hatten. Hierdurch erhält die Pflegeversicherung zusätzlich 400 Mio. Euro/Jahr.

Mit 324.000 Euro wird das von Niederkassel eingebrachte Projekt „METRO-KLIMA-LAB-Konzept“ zur Klimawandelanpassung für den Landschaftsraum zwischen Niederkassel, Troisdorf und Köln gefördert. Das wurde heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags entschieden.

Mit diesem Projekt soll ein Stadt- und Freiraumkonzept zur Klimawandelanpassung entwickelt werden, wodurch das Gebiet mit verschiedenen aufeinander abgestimmten Maßnahmen zu einem METRO-KLIMA-PARK werden soll.

Der Stadt- und Kreisgrenzen überschreitende Landschaftsraum, an dessen Rand ca. 100.000 Menschen leben,  ist mit ca. 47 qkm einer der wichtigsten zusammenhängenden Freiräume im Verflechtungsraum der Rheinschiene und hat bedeutsame Funktionen für das Stadt- und Stadtrandklima und eine verbrauchsnahe Landwirtschaft. Perspektivisch soll das Gebiet nicht weiter für die steigenden Nutzungsansprüche dieser Wachstumsregion für Siedlungen und Verkehr betrachtet werden; vielmehr werden konzeptionelle Maßnahmen in die Grün- und Freiräume entwickelt, die diese in ihrer Vitalität und Vielfalt erhalten und weiterentwickeln. Damit leistet Niederkassel einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Minderung und zur Verbesserung des Klimas in der gesamten Region.

 

Am 8. Mai blicken wir auf 50 Jahre Städtebauförderung zurück. Seit 1971 unterstützt der Bund unsere Städte und Gemeinden dabei, städtebauliche Missstände zu verbessern, um sie als Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv zu machen. Lebenswerte Kommunen sind die Basis für ein gutes Zusammenleben, sie schaffen Lebensqualität und fördern die Identifikation der Menschen mit ihrem eigenen Quartier. Seit 2017 stellt der Bund auf konstant hohem Niveau jährlich 790 Millionen Euro Finanzhilfen für den Erhalt lebendiger Innenstädte, sozialen Zusammenhalt sowie Strukturwandel oder Brachenentwicklung für den Wohnungsbau zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Programme des Städtebaus, z.B. "Nationale Projekte des Städtebaus", Sanierung Kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur", Modellprojekte "Smart Cities" oder den neu aufgelegten Plan "Investitionspakt Sportstätten". In den vergangenen 10 Jahren sind in den Rhein-Sieg-Kreis I insgesamt fast 35 Millionen Euro geflossen. Auch im Jahr 2020 waren es 3,24 Millionen Euro. Davon gingen an die Stadt Hennef für das integrierte Handlungskonzept Stadt Blankenberg 464.000 Euro, das Projekt Wachstum und nachhaltige Erneuerung ISEK Neunkirchen Seelscheid 1,23 Millionen Euro, an Siegburg für das Projekt lebendige Innenstadt fast 1,5 Millionen Euro und an Windeck/Waldbröl 2025 72.000 Euro für das Projekt Wachstum und nachhaltige Erneuerung IKEHK.

"In der Corona-Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, wie wichtig die Kindertagesbetreuung für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft ist und ich bin davon überzeugt, dass sich im Rhein-Sieg-Kreis viele Menschen in und für Kitas dafür einsetzen, dass Kinder bestmöglich aufwachsen können. Auch in diesen dynamischen Zeiten leisten sie täglich Großartiges!

Die gute Nachricht: Interessierte Teams aus der Region können sich ab sofort anmelden und mit ihrer Bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2022 loslegen! Mitmachen kann jede Einrichtung und jede Initiative, die sich für gute Aufwachsbedingungen von Kita-Kindern einsetzt und beispielhaft zeigt, wie Herausforderungen in der frühen Bildung auf lokaler Ebene gemeistert werden können.

Der Deutsche Kita-Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Fünf Einrichtungen und fünf Initiativen dürfen sich über eine Auszeichnung freuen: In den beiden Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet.

Und so läuft die Bewerbung ab: Interessierte Teams registrieren sich einfach unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung <http://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung>  <http://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung>  und können direkt damit beginnen, die Bewerbungsfragen zu beantworten und ihr Motivationsschreiben zu erstellen.  Die fertige Bewerbung können die Teilnehmenden dann in der offiziellen Bewerbungsphase vom 15. Mai bis 15. Juli 2021 einreichen.

Qualität in der frühen Bildung hat viele Gesichter. Der Deutsche Kita-Preis würdigt dieses wertvolle Engagement und macht gute Qualität in der frühen Bildung sichtbar. Die Bundesregierung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) werden die Auszeichnung gemeinsam mit weiteren Partnern 2022 zum fünften Mal vergeben. Weitere Informationen zur Bewerbung, den Kriterien und Auswahlverfahren finden Sie unter:

www.deutscher-kita-preis.de <http://www.deutscher-kita-preis.de>  <http://www.deutscher-kita-preis.de>

Ich würde mich über zahlreiche Bewerbungen aus meinem Wahlkreis freuen und ermutige um rege Teilnahme."

 

 

 

Donnerstag, 22 April 2021 13:43

4. Bevölkerungsschutzgesetz beschlossen

Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB: Wir müssen jetzt durchhalten!

Berlin, 22.04.21: Gestern hat der Deutsche Bundestag das 4. Bevölkerungsschutzgesetz beschlossen. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker:

"Ich habe dem Gesetz zugestimmt, damit wir die Dritte Welle brechen, viele Menschen von jung bis alt vor schwerer Erkrankung schützen und bald wieder zu mehr Normalität zurück kehren können. Dieses Gesetz ist notwendig, weil die Inzidenzwerte seit Mitte Februar stark steigen und die bisher beschlossenen Maßnahmen trotzdem nicht in allen Bundesländern umgesetzt wurden. Deshalb brauchen wir ein bundeseinheitliches Vorgehen.

 

Schafe und Ziegen leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Offene Wiesen, die mit Blumen und Gräsern einen Lebensraum für Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge bieten können, sind ohne die extensive Weidehaltung nicht denkbar.

Hiervon konnte ich mich beim Besuch bei Simon Darscheid auf Gut Felderhof in Hennef-Söven überzeugen. Der Schäfer führt den elterlichen Hof mit seinen ostfriesischen Milchschafen, einer vom Aussterben bedrohten alte Schafrasse, in der zweiten Generation. Als Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender des Schafzuchtverbandes NRW setzt er sich auch für bessere Bedingungen für Berufs- und Hobbyschäfer ein.

Leider ist der traditionsreiche Beruf des Schäfers oftmals nicht mehr rentabel. Die Wolle wird nicht nachgefragt, sodass für den Schafscherer mehr bezahlt wird, als die Wolle einbringt. Als Folge werden jetzt sogar Schafe gezüchtet, die ihre Wolle im Sommer ohne Schur wieder verlieren. Ein neuer Weg die Wolle zumindest nicht mehr wegzuwerfen sind "Düngepellets" zu denen die Wolle gepresst wird und die im Garten für die natürliche und schonende Düngung mit Stickstoff und das Speichern von Wasser sorgen. Auch der Verkauf von Milch und Fleisch genügt häufig nur für das Existenzminimum. Nur durch Aufträge zur Landschaftspflege kommen Schäfer heute noch über die Runden.

Als neue Herausforderung ist nun noch der Wolf hinzugekommen. Vom Land NRW hat Simon Darscheid eine Förderung für Elektrozäune und die Anschaffung von Herdenschutzhunden erhalten. Hiermit konnten Wolfsrisse bisher verhindert werden. Seit Dezember 2019 gehören Hennef und der östliche Rhein-Sieg-Kreis zum "Wolfsgebiet Bergisches Land". Dies erleichtert es Schäfern Förderung für den Herdenschutz zu erhalten.

Wir müssen unseren Schäferinnen und Schäfern konkret helfen, auch finanziell. Dass zum Schutz vor dem Wolf spezielle Herdenschutzhunde vom Land zur Verfügung gestellt werden, ist eine gute Hilfe. Es bleiben aber noch die hohen Unterhaltskosten für die Tiere. Ich werde mich an das Landesumweltministerium wenden, ob eine dauerhafte Förderung der Herdenschutzhunde, z.B. für die anteilige Übernahme von Tierarzt- und Futterkosten ermöglicht werden kann. Schafe gehören einfach in unsere Kulturlandschaft und Schäferinnen und Schäfer müssen von ihrer harten Arbeit auch leben können.

Ich danke Simon Darscheid für die vielen interessanten Informationen und Einblicke!

Beim Besuch des Impfzentrums in der Sankt Augustiner Kinderklinik überzeugte sich die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker  in Begleitung von Landrat Sebastian Schuster, dem Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises und Koordinator des Impfzentrums, Martin Bertram, und der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Kristen Hasper, von den funktionierenden Impfabläufen. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund.

"Es ist keine einfache Aufgabe, die Organisation der Impfungen möglichst reibungslos durchzuführen. Es gibt einiges an Bürokratie zu beachten und immer wieder müssen unvorhergesehene Veränderungen spontan bewältigt werden. Alle Probleme, die mir auch teilweise von Bürgern geschildert worden waren, werden im Rahmen des möglichen behoben, damit die Impfung für die älteren Menschen nicht mit unnötiger Aufregung oder Belastung damit verbunden ist. Daran arbeiten die Impfteams mit vollem Einsatz.", erklärt Elisabeth Winkelmeier-Becker nach dem Besuch.

"Der Stopp der Impfungen mit Astra Zeneca hat leider zu Verzögerungen bei der Impfung der Bevölkerung geführt. Es ist gut, dass nun mögliche Risiken noch einmal überprüft worden sind und die Impfungen mit Astra Zeneca wieder aufgenommen wurden. Im zweiten Quartal sind wesentlich höhere Impfstoffmengen zu erwarten, so dass das Ziel eines Impfangebotes an alle Bürgerinnen und Bürger bis in den September weiterhin gilt. Ich nehme die dringende Bitte mit dafür zu sorgen, dass bald auch Hausarztpraxen impfen können. Deshalb ist es gut, dass das nun konkret angegangen wird.", so die Abgeordnete.

 

 

 

"Es ist gut, dass die Ortsumgehung Uckerath endlich mit dem Vermerk ,vordringlicher Bedarf' im Bundesstraßen-Arbeitsprogramm 2021 steht. Die Uckerather Bürgerinnen und Bürger warten bereits lange auf eine Entlastung vom Verkehr, der sich täglich die B8 hinauf und hinab schiebt. Lärm und Abgase nehmen in den vergangen Jahren immer weiter zu. Beim Bundesverkehrsministerium habe ich mich gemeinsam mit der Hennefer CDU erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Ortsumgehung Uckerath im Bundesverkehrswegeplan steht und nun geplant werden kann! Dies ist nun der nächste Schritt.", erklärt die Bundestagabgeordnete für den Rhein-Sieg-Kreises, Lisa Winkelmeier-Becker.

Insgesamt hat der Bund 105 Bundesstraßen-Projekte in Nordrhein-Westfalen mit einem Gesamtvolumen von fast 5 Milliarden Euro im "Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 2030" für den Neu- und Ausbau identifiziert. Grundlage für das Arbeitsprogramm 2021 ist der Masterplan zur Umsetzung des Bedarfsplans des Bundes. Er macht die wesentlichen Projekte in den kommenden Jahren deutlich. Neu aufgenommen wurden nur zwei Projekte, darunter die B8 mit der Ortsumgehung Hennef-Uckerath.

"Auch für die Pendlerinnen und Pendler aus den umliegenden Ortschaften in Richtung Bonn und Köln, die Handwerker auf dem Weg zum nächsten Arbeitsort sowie für den Warenverkehr von NRW in Richtung Rheinland-Pfalz ist die Ortsumgehung Uckerath an der B8 wichtig. Die gute Zusammenarbeit von der Kommune, über das Land bis zum Bund ist hier absolut notwendig, daher stehe ich auch im engen Austausch mit meinen Kollegen, zum Beispiel dem Landtagsabgeordneten für Hennef, Björn Franken.", so Lisa Winkelmeier-Becker.

 

 

 

Die Bundestagsabgeordnete des Rhein-Sieg-Kreises, Lisa Winkelmeier-Becker, wurde von den Parteimitgliedern erneut als CDU-Kandidatin für die Bundestagswahl nominiert und erhielt 97% der Stimmen. Die Aufstellungsveranstaltung fand hybrid mit digitaler Zuschaltung statt, wobei auch ein Drive-in für die Stimmabgabe angeboten wurde.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier grüßte per Videobotschaft und warb für seine Parlamentarische Staatssekretärin, Lisa Winkelmeier-Becker. Ihren beharrlichen Einsatz für die Digitalisierung und die Innovation in Deutschland stellte er besonders heraus.

In ihrer Bewerbungsrede betonte Lisa Winkelmeier-Becker, dass sie für Verlässlichkeit und Beständigkeit stehe. Mit Blick auf aktuelle Richtungsdiskussionen in der CDU warb sie für eine klare Positionierung zur politischen Mitte. „Als Volkspartei müssen wir Politik aus der Perspektive der Menschen machen, die sich in ihrem Beruf und in der Familie nach Kräften einsetzten, die eine moderne Gesellschaft wollen, ein starkes Europa mit globaler Verantwortung und wirksamen Klimaschutz.“

Als große Herausforderung der kommenden Jahre benannte sie die notwendige Transformation der Wirtschaft hin zu Emissionsfreiheit. Dazu habe sich Deutschland verpflichtet, das sei vor allem auch den jungen Menschen geschuldet. Dazu schilderte sie konkrete Projekte und Programme aus ihrer Arbeit im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wie etwa mit Wasserstoff und neuen Batterietechnologien erneuerbare Energien dezentral gespeichert und selbst Stahl in Zukunft CO2-frei hergestellt werden könne. Es brauche viele Innovationen und Beiträge von mittelständischen Unternehmen, kreativen Start-ups bis hin zu Konzernen, die z.B. den Bau von Offshore-Windparks stemmen könnten. Hier müssten alle Kräfte gebündelt werden.

Wirtschaft sei jedoch kein Selbstzweck. Der Satz „Wirtschaft muss den Menschen dienen“ gehöre zu den grundlegenden Überzeugungen der CDU. Gute Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und eine sichere Altersversorgung seien Themen, die zu den ureigensten Anliegen der Sozialen Wirtschaft gehören.

Aus aktuellem Anlass betonte sie, dass sie sich mit aller Arbeitskraft für die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises und ihre Aufgaben im Bundestag sowie im Bundeswirtschaftsministerium einsetze. Sie stelle Kontakte her, liefere Informationen oder versuche auf vielen Wegen die Bevölkerung, die Kommunen und Unternehmen im Wahlkreis zu unterstützen. Das gehöre nach ihrem Selbstverständnis gleichsam zur „Arbeitsplatzbeschreibung“ als direkt gewählte Abgeordnete. "Aber selbstverständlich ohne Gegenleistung“, so ihr Kommentar zu den bekannt gewordenen Fällen innerhalb der Union.

Mit breiter Zustimmung der Partei kann sie sich nun über viel Rückenwind für die anstehende Bundestagswahl im Herbst freuen. Welche Möglichkeiten ein Wahlkampf unter Corona-Bedingungen bieten wird, wird sich noch zeigen. "Wir planen neue Formate für den Wahlkampf, um die Bürgernähe der Vor-Coronazeit wiederherzustellen. Auf Begegnungen zumindest im Sommer hoffe ich sehr. Schon jetzt bin ich aber immer für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar, beispielsweise soll meine digitale Sprechstunde, wie sie nun schon mehrfach stattgefunden hat, ein regelmäßiges Angebot mit wechselnden Gästen aus der CDU Rhein-Sieg werden“, erklärt Lisa Winkelmeier-Becker zum Abschluss.

 

 

 

Die freudige Botschaft aus Laos mit herzlichem Dank an Deutschland erhielt in dieser Woche die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Sie hatte im letzten Jahr auf den Hilferuf des deutsch-laotischen Freundschaftsverein und dessen Vorsitzenden Ludwig Neuber hin eine Summe von 4000 € aus dem Bundeshaushalt für den Neubau eines Kindergartens für das 700 Seelen-Dorf Ban Nongdou im Südwesten von Laos vermitteln können. Zusammen mit der lokalen Verwaltung und der aktiven Mitarbeit aller Dorfbewohner konnten mit dieser relativ kleinen Summe innerhalb von 2 Monaten für die 35 Kinder drei neue Klassenzimmer sowie drei Toiletten errichtet werden. Die Freude im Dorf ist groß, aber auch beim deutsch-laotischen Freundschaftsverein, der die Gelder über die Schmitz-Stiftung bekommen hatte und mit zusätzlichem Eigenanteil von 25 % nach Laos überbracht hatte. Mit den angehängten Fotos will das Dorf danken für das große Symbol der Hilfe und guten Zusammenarbeit mit Deutschland.

Insbesondere in Pandemie-Zeiten sei die Fortdauer der Beziehungen von großer Bedeutung für das arme und von Krieg geschundene Land und man sehe hier ein Beispiel wie mit kleinen Summen große Dinge für die Menschen erreicht werden, so Winkelmeier-Becker.

 

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