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Mehr Pflanzen für klimaresiliente Städte

Trockene und heiße Sommer machen einen Umbau der Städte mit mehr Pflanzen und Wasserspeichern sowie weniger Versiegelung nötig. Um sich hierüber und weitere Themen rund um die Zukunft der klimaresilienten Stadt auszutauschen, habe ich mich mit dem Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbauverbandes (GaLaBau), Dr. Robert Kloos und dem Vizepräsidenten Thomas Banzhaf getroffen. GaLaBau hat 4.200 Mitgliedsbetriebe, die sich als eine von wenigen Handwerksbranchen im vergangen Jahr über ein Plus von rund 2,5% abgeschlossenen Ausbildungsverträgen freuen konnten.

Die Begrünung unserer Städte ist ein wichtiges Anliegen, das die Auswirkungen des Klimawandels abfedern und ihm sogar entgegenwirken kann. Beispielsweise kann hier der Einsatz von Zukunftsbäumen wie Silberlinde, Kornelkirsche oder Spitzahorn helfen, die sowohl extrem heiße und trockene Sommer, als auch feuchtkalte Winter vertragen. Auch Gründächer, die die Biodiversität steigern, Wasser speichern und den Überbau mit Solaranlagen ermöglichen, bleiben weiterhin wichtig und sollten durch den Bund gefördert werden. Eine bepflanzte Stadt kann in heißen Sommern zu einem Temperaturunterschied von 6-8 Grad in der Nacht führen. Mehr Pflanzen sind also auch für unsere Gesundheit von besonderer Bedeutung.

Privatkunden machen rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes im Garten- und Landschaftsbau aus. Eine Initiative des Verbandes betrifft die zunehmend mit Schotter bedeckten Vorgärten. Diese fehlen Insekten und Vögeln als Lebensraum, es fehlt Fläche zur Versickerung von Wasser bei Starkregenereignissen und in heißen Sommern speichern die Steine die Hitze. Die Kommunen hingegen haben über Jahre im Bereich Umwelt gespart und haben nun Nachholbedarf. Förderprogramme des Bundes, die Stadtgrün als Voraussetzung haben, helfen die richtigen Anreize zu setzen.

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