Die 18. Sitzungsperiode des Deutschen Bundestages geht in ihr letztes Jahr. Viele wichtige Aufgaben liegen bis zum Sommer 2017 vor uns, vor allem die Integration der Flüchtlinge wird dabei die Kernaufgabe sein. Wenn uns das gelingt, können wir die Kräfte am Rechten Rand eindämmen. Dazu gehört auch, mehr Gerechtigkeit zu schaffen für Menschen, die sich abgehängt fühlen.

Die letzte Sommerpause dieser Legislaturperiode habe ich intensiv für viele Gespräche in meinem Wahlkreis genutzt, der ja zugleich meine Heimat und mein Lebensmittelpunkt ist. Dabei konnte ich immer wieder feststellen: Verglichen mit anderen Regionen Deutschlands geht es den meisten Menschen in unserer Region gut. Die Arbeitslosenquote ist relativ gering, der Lebensstandard vergleichsweise hoch. Und die Freizeitqualität ist es auch. Bei Ausflügen im Siegtal und in Ruppichteroth habe ich das selber wieder genießen können.

Doch auch innerhalb des Rhein-Sieg-Kreises gibt es ein Gefälle. Besonders der östliche Teil des Kreises darf nicht abgehängt werden – schon gar nicht, indem man die Wohnlage dort durch die massive Zunahme von Durchgangs-Güterverkehr entwertet, wie die SPD das befürwortet. Unsere Infrastruktur vereint alte Traditionen mit der neusten Technik. Das Übersetzen über den Rhein ist z. B. auf der Mondorfer Fähre möglich (da durfte ich für ein paar Stunden sogar mithelfen). Die Elektromobilität setzt neue Akzente und eröffnet Möglichkeiten, die weiter wachsen werden. Wenn sich mit einer anderen Landesregierung auch noch das Straßennetz durch vernünftige Ergänzungen der gestiegenen Mobilität anpasst und die Bahn die Züge auf der Siegstrecke verlängert, dann sind wir bestens aufgestellt.

Für die ländlicheren Gebiete des Kreises sind Arbeitsgeber wie Eckes-Granini wichtige Anker. Bei meinem Unternehmensbesuch dort konnte ich eine gut aufgestellte Fabrik erleben, in der großer Optimismus herrscht. Auch bei vielen anderen Unternehmen habe ich diese Aufbruchsstimmung wahrgenommen: z. B. bei Varian Medical Services in Troisdorf. Und wo die Rahmenbedingungen schwierig werden, da packen die Leute bei uns an: So ist die IG Kunststoff entstanden, die in unserer Region dafür sorgt, dass die Branche gut vernetzt ist und den Fachkräftemangel von Anfang an in den Griff bekommt.

Für die Landwirtschaft sind die Zeiten nicht leicht. Nicht nur wegen des Milchpreises, sondern leider auch, weil die rot-grüne Landesregierung in ihrer Reglementierungswut alle, die die Natur auch als Quelle der Nahrungsmittelproduktion nutzen, unter Generalverdacht stellt. Darunter leiden die ländlichen Gebiete bei uns, wie sich in Ruppichteroth auf einer Veranstaltung mit vielen Landwirten und dem Landesumweltminister erneut bestätigt hat.

Meine Sommertour hat mich wieder mit vielen Ehrenamtlern zusammengebracht, ohne die wir die aktuellen Herausforderungen ganz gewiss nicht so beindruckend meistern würden. Die Kleiderstuben der CDU, klassischerweise von Frauen in unserer Partei betrieben, sind das Paradebeispiel dafür, wie man praktische Hilfe mit menschlicher Zuwendung verbinden kann. Und der Einsatz der vielen Frauen und Männer, die in ihrer Freizeit inner- und außerhalb der Unterkünfte Flüchtlingen bei der Integration helfen, ist nach wie vor ungebrochen.

Bei uns wird nicht nur viel geschafft, sondern auch viel gefeiert. Auf Bürger-, Sommer- und Vereinsfesten habe ich gut gelaunte Menschen getroffen, die sich keine Angst vor der Zukunft einreden lassen. Ob beim großen Wiesenfest in Mondorf, beim kleinen Sommerfest in Hennef-Adscheid, bei der AWO in Siegburg oder bei den vielen anderen Einladungen, denen ich gerne gefolgt bin: Das Leben an Rhein und Sieg ist abwechslungsreich; städtische und ländliche Infrastruktur liegen nur einige Minuten mit der S-Bahn auseinander.

Auch wenn die Stimmung insgesamt von Optimismus geprägt ist, habe ich die mahnenden Stimmen nicht überhört, die von uns Politikern klare Rahmenbedingungen erwarten, etwa bei weltweiten Themen wie Handelsabkommen, besonders aber auch für die Integration der vielen Menschen aus anderen Kulturkreisen, die neu bei uns sind. Mit dem Integrationsgesetz, das auf Initiative der Unionsparteien nicht nur fördert, sondern auch fordert, haben wir dazu ein wichtiges Signal aus Berlin gesendet. Integration funktioniert nur, wenn beide Seiten aufeinander zugehen. Die meisten Menschen sind dazu bereit.

Wie stark unsere Gesellschaft ist, sieht man nicht zuletzt daran, dass trotz des historischen Flüchtlingsstroms des vergangenen Jahres das „normale“ Leben weiterging. Kinder z.B.  konnten sich auch in diesem Sommer in Workshops von Künstlern inspirieren lassen oder auf andere Weise ihre Ferien am Heimatort genießen. Und die Kunstszene ist nach wie vor beeindruckend lebendig zwischen Kabelmetal in Windeck-Schladern und dem Kunsthaus in Troisdorf.
Unsere Region ist und bleibt attraktiv. Und wo Verbesserungen durch die Bundespolitik ermöglicht werden können – etwa durch neue Straßen, die Wohngebiete entlasten und den Verkehr besser fließen lassen oder durch Förderprojekte für Investitionen der Städte und Gemeinden – werde ich mich weiterhin dafür einsetzen.

Die Arbeit an einer guten Zukunft beginnt jeden Tag aufs Neue. Daher freue ich mich in den kommenden Monaten zwischen den Sitzungswochen auf viele weitere Begegnungen mit Menschen in meinem Wahlkreis, denen unsere Region ebenfalls am Herzen liegt.

 

 

 

Elisabeth Winkelmeier-Becker hat die Johann Tombers GmbH in Troisdorf besucht – ein mittelständisches Transportunternehmen in der dritten Generation.
 
Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es viele spannende Unternehmen – ganz geballt auch in Troisdorf. Was sie herstellen geht teilweise in die ganze Welt. Damit die Produkte zielgenau ankommen, braucht man gute Speditionen: z. B. die Johann Tombers GmbH. Das Familienunternehmen ist nun bereits in der dritten Generation Spezialist für Spedition, Transport und Lagerung.

Rund 60 Mitarbeiter hat die Tombers GmbH. „Der Fachkräftemangel ist auch bei uns angekommen. Es wird zunehmend schwerer, gute Fahrer zu finden“, berichtet Inhaber Ulrich Tombers. Die romantische Vorstellung vom einsamen Mann im Führerhaus prägt das Berufsbild immer noch. Allerdings gehören noch andere Fähigkeiten dazu, als die, auch mal einige Tage am Stück von zu Hause weg sein zu können. So müssen die Fahrer auf der Langstrecke auch mit Formularen im Ausland zurechtkommen und fit im Kontakt mit dem Zoll und mit Kunden sein. Dafür können Frauen und Männer auch ohne dreijährige Ausbildung vergleichsweise gut verdienen, erfuhr Elisabeth Winkelmeier-Becker bei ihrem Besuch in der Tombers-Zentrale.

Im Gespräch mit Ulrich Tombers und Prokurist Michael Stein zeigten sich auch die Schwierigkeiten der Transportunternehmen: Das rot-grüne NRW ist Stauland Nr. 1! Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt geplante Rheinquerung zwischen Wesseling und Niederkassel könnte helfen, die Situation etwas zu entspannen. „Denn für die Planung der Touren sind die Staus und für Lkw gesperrte Brücken die größte Herausforderung“, erklärt Stein.
Und davon gibt es zwischen Rhein und Weser besonders viele. „NRW ist Stauland Nr. 1 in Deutschland. Minister Dobrindt stellt mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan nun genug Geld für die Beseitigung von Engpässen zur Verfügung. Jetzt muss die Landesregierung für die notwendige Planung und Umsetzung sorgen, damit NRW nicht wieder zweistellige Millionenbeträge verfallen lässt und zurück geben muss," resümiert Elisabeth Winkelmeier-Becker.

„Vom Hersteller über die Liefer- und Vertriebskette bis zum Kunden leidet die ganze Wirtschaft unter der ideologischen rot-grünen Verkehrspolitik. Das muss sich ändern“, ergänzt Katharina Gebauer, Mitglied des Kreistages und Landtagskandidatin der CDU für Troisdorf, Siegburg und Niederkassel.

 

 

 

SPD und Grüne in NRW haben im Haushaltsausschuss einen CDU-Antrag zur Umsetzung einer kommunalen Integrationspauschale abgelehnt.

„Rot-Grün blockiert damit 434 Millionen Euro Entlastung für die Kommunen", so die Siegburger Abgeordnete und stellvertretende NRW-CDU-Vorsitzende Winkelmeier-Becker.

Im Zuge der Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern über die Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration hat der Bund zugesagt, den Ländern für die Jahre 2016 bis 2018 eine jährliche Integrationspauschale in Höhe von 2 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Die Integrationspauschale wird durch eine Erhöhung des Länderanteils zulasten des Bundes an der Umsatzsteuer zur Verfügung gestellt. Auf Nordrhein-Westfalen entfällt hiervon ein Anteil von 434 Millionen Euro.

Der Antrag der CDU-Landtagsfraktion, den Anteil von Nordrhein-Westfalen an der Integrationspauschale des Bundes in diesem Jahr eins zu eins an die Städte und Gemeinden weiterzuleiten, wurde von SPD und Grünen abgelehnt.

Es sei zu befürchten, so Winkelmeier-Becker, dass Rot-Grün das Geld im Landeshaushalt versickern lässt. „Die Landesregierung ist nicht bereit, die NRW-Kommunen gerecht zu entlasten und gefährdet so das Ziel der Integration. Die Integration der Flüchtlinge ist eine der großen Herausforderungen für unsere Städte und Gemeinden – NRW versagt ihnen die notwendige finanzielle Unterstützung. Die Hauptleistung bei der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge wird vor Ort von den Ehrenamtlichen und von den Kommunen erbracht. Hier wird das Geld gebraucht, das der Bund den Ländern dafür zur Verfügung stellt. Für die Städte und Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis wären das insgesamt knapp 14,5 Millionen €."

 

 

 

Eckes-Granini im Hennefer Katharinental war Gastgeber von Elisabeth Winkelmeier-Becker und weiteren Vertretern der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), darunter NRW-Geschäftsführer Daniel Güttler.

Werkleiter Bernhard Hinken führte die Gruppe durch die Produktion und gab Einblicke in die Leistungsfähigkeit des Werks. Hohes C, Granini-Fruchtsäfte und seit gut zwei Jahren auch die Granini-Limonaden werden in Hennef hergestellt. „Der Standort ist sicher“, sagte Hinken und beschrieb den Personalaufbau: Um 35 % sei die Zahl der Mitarbeiter in den vergangenen 15 Jahren gestiegen.

265 Frauen und Männer sind im Hennefer Werk beschäftigt, davon 135 in der Produktion, 58 in der Logistik 32 in technischen Berufen. Um die Qualität der Produktion zu sichern, bildet das Unternehmen selber aus und hat derzeit 20 Azubis. Dem stehen sieben Verwaltungsmitarbeiter gegenüber.

Zudem hat Eckes-Granini einen Vertrag mit einem externen Dienstleister zur Umverpackung von Getränke-Gebinden. Dessen Mitarbeiter sind ebenfalls auf dem Werksgelände tätig.

Produziert wird im Drei-Schicht-Betrieb, im Werk gilt die 38-Stundenwoche, zwischen Samstag 14 Uhr und Montagmorgen 6 Uhr stehen die Anlagen in der Regel still. Stolz ist Hinken auf die Sozialleistungen des Familienbetriebes, zu denen ein 13. und je nach Umsatz ein erfolgsabhängiges 14. Monatsgehalt sowie eine Betriebsrente zählen.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, stellvertretende CDA-Landesvorsitzende, zeigte sich beeindruckt und stolz, einen so bekannten Markenhersteller in ihrem Wahlkreis zu haben. „Wenn ich mit Kollegen im Bundestag bei Sitzungen zusammensitze und die typischen kleinen Granini-Fruchtsäfte vor uns stehen, weise ich gerne darauf hin, dass die aus meiner Heimat kommen.“

Daniel Güttler fasste seinen Eindruck so zusammen: "Hier stimmt eben alles: Modernste Technik und gute Arbeitsbedingungen für motivierte Mitarbeiter sind die Voraussetzungen für hervorragende Produktqualität."

 

 

 

 

Zum 46. Mal feierten die Mondorfer auf dem Eiländchen

Zwei kräftige Schläge reichten der stellvertretenden Bürgermeisterin Hildegard Seemayer und das erste Fässchen Kölsch für das Mondorfer Wiesenfest war angezapft. Danach konnte sie, assistiert von Elisabeth Winkelmeier-Becker und den Mitgliedern des Bürgervereins, das erfrischende Bier servieren.

Zum 46. Mal wurde das Fest auf dem beschaulichen "Eiländchen" am Mondorfer Hafen gefeiert.

In diesem Jahr kamen nicht nur zahlreiche Besucher, auch die Sonne war zu Gast. "Das ist nicht immer so", freute sich Helmut Göldner, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Mondorf. Ein ganz besonderes Dankeschön richtete er an die Mitarbeiter vom städtischen Bauhof. "Ohne deren Hilfe hätte das hier nicht so reibungslos geklappt."

Zwei Tage lang konnten die Besucher das Wiesenfest genießen. Für den guten Ton und die musikalische Unterhaltung hatte der Bürgerverein verschiedene Bands engagiert. Mit Köstlichkeiten vom Grill konnte der Appetit gestillt werden. Cocktails, die nach Sommer schmeckten, servierten die Mitarbeiter der Kreissparkasse an der dafür aufgebauten Cocktailbar.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Familie und Kindern. Hüpfburg, Torwandschießen, Traktorfahrten, Kinderschminken und Popcorn gab es für die Kleinen, das alles für zwei Euro.
Mit den Einnahmen aus dem Fest finanziert der Bürgerverein sein ehrenamtliches Engagement für Mondorf, dazu gehören Brauchtumspflege, Ortsverschönerung und -Instandhaltung und viele andere Aktivitäten.