Endlich ist die Verlängerung der S 19 bis Windeck-Au auf den Weg gebracht worden. Die Neuerung greift mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016. Weitere Verbesserungen sind bereits in Planung.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen im Siegtal. Es zeigt sich einmal mehr: Auf der Siegtalstrecke ist für den öffentlichen Nahverkehr immer noch Luft nach oben – auch ohne einen zweigleisigen Ausbau, der fast ausschließlich dem überregionalen Güterverkehr nutzen und dem Siegtal eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bringen würde“, reagiert Elisabeth Winkelmeier-Becker auf die Nachricht des VRS.

Auch Björn Franken, Kreistagsmitglied und Landtagskandidat der CDU für das Siegtal, freut sich: „Es geht doch! Der gemeinsame Einsatz für die Menschen im Siegtal hat hier wieder zu einem guten Ergebnis geführt. Jetzt müssen wir dafür kämpfen, dass der Ausbau des Siegtals für den Güterverkehr verhindert wird. Das Siegtal lässt sich für den Nahverkehr gut erschließen, ohne dass Ortschaften durch Bahnübergänge oder Lärmschutzwände zerteilt werden. Wir von der CDU bleiben bei unserer Linie, Politik für die Menschen in unserer Heimat zu machen.“

Und Elisabeth Winkelmeier-Becker ergänzt: „Die CDU wird sich weiterhin für Verbesserungen im Nahverkehr auf der Siegtalstrecke einsetzen. Dabei wird es auch auf die Kapazitäten der Bahn ankommen, in welchem Maß sie Züge mit mehr Sitzplätzen zur Verfügung stellen kann. Für den Fahrplan 2017/2018 ist z. B. beim RE 9 der Austausch der beiden vorhandenen 5-Wagen-Doppelstockzüge vorgesehen, so dass die Züge höhere Geschwindigkeit bis 160 km/h fahren können. Auch die Ausstattung der neuen Wagen wird besser. Hinzu soll der Einsatz eines weiteren, älteren Doppelstockzuges mit fünf Wagen kommen, so dass dann insgesamt drei Doppelstockzüge auf der Strecke im Einsatz sind. Auch der starke Rückgang der Kundenbeschwerden zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Verbesserungen für das Siegtal mit dem Fahrplanwechsel zum 11.12.2016 im Überblick (Quelle: VRS):
Fahrplanerweiterungen
- S 19 Verlängerung zwischen Herchen und Au (Sieg) bis auf vier Fahren pro Richtung (Mo – Fr)
- S 19 Verlängerung zwischen Troisdorf und Hennef im 60-Min-Takt (Sa, So)
- S 12 Verlängerung zwischen Hennef und Herchen (Sa, So)
- An den Adventssamstagen verdichtet sich der Takt von S 12, S 13 und S 19 von 30 Minuten auf 20 Minuten.

Bisher erfolgte und weiter geplante Verbesserungen (Quelle: VRS)
Fahrplan 2012/2013
Fahrzeuge
- RE 9 Einsatz von 1 Umlauf mit 5-Wagen-Doppelstock (=Dosto) (Mo – Fr) zur Erhöhung der Platzkapazität

Qualität
- RE 9 insgesamt 518 Beschwerden (61 % aller Linien)
Gründe: Fehlbehängung und Überfüllung

Infrastrukturausbau
- S12 Ausbau Bf Au/Sieg mit Ausbau Mittelbahnsteig zur Optimierung der Wendeanlage S12 u. Erhöhung Hausbahnsteig; Fertigstellung: 31.03.2013


Fahrplan 2013/2014
Fahrplanerweiterungen
- S 13 Verlängerung zwischen Troisdorf und Hennef in der morgendlichen Hauptverkehrszeit (Mo – Fr)

Fahrzeuge
- RE 9 Einsatz von 1 Umlauf mit 5-Wagen-Dosto (Sa, S)
- RE 9 alle ET 442 neu gestaltet

Qualität
- RE 9 insgesamt 376 Beschwerden (37 % aller Linien)
Gründe: Fehlbehängung und Überfüllung


Fahrplan 2014/2015
Fahrplanerweiterungen
- Linienumbenennung der S 19  alle S 13 Fahrten, die über Köln/Bonn Flughafen und Troisdorf hinaus von/zur Siegstrecke fahren
- S 19 Verlängerung zwischen Troisdorf und Hennef von 15:30 – 19:00Uhr (Mo – Fr)

Fahrzeuge (Fahrplan 2014/2015 – 2017/2018)
- RE 9 Einsatz eines weiteren 5-Wagen-Dosto (Tgl)  Gesamt 2x 5-Wagen-Dosto im Einsatz

Qualität
- RE 9 insgesamt 175 Beschwerden (19 % aller Linien)
Gründe: Verspätungen, Baustellen


Fahrplan 2015/2016
Fahrplanerweiterungen
- S 19 Verlängerung zwischen Hennef und Herchen im 60-Min-Takt (Mo – Fr bis 20 Uhr)
- Linientausch (S 12 und S 13/19) auf dem Abschnitt zwischen Köln und Düren

Fahrzeuge
- Freigabe der 1. Klasse-Sitzplätze auf Probe in den S-Bahnen S 12 und S 13/19
- S 13 /19 mit Doppeltraktion  ET 423
- S 12 mit Doppeltraktion  ET 423 + einige ET 420 (damit beide S-Bahnlinien durchgängig in Doppeltraktion)

Infrastrukturausbau
- Blockverdichtung Herchen-Eitorf durch neues Blocksignal
Fertigstellung: 08.04.2016


Fahrplan 2016/2017
Fahrplanerweiterungen
- S 19 Verlängerung zwischen Herchen und Au(Sieg) bis auf vier Fahren pro Richtung (Mo – Fr)
- S 19 Verlängerung zwischen Troisdorf und Hennef im 60-Min-Takt (Sa, S)
- S 12 Verlängerung zwischen Hennef und Herchen (Sa, S)


Fahrplan 2017/2018
Fahrzeuge
- RE 9 Austausch der beiden vorhandenen 5-Wagen-Dostos (Tgl)  höhere Geschwindigkeit (160 km/h), Ausstattung
- RE 9 Einsatz eines weiteren 5-Wagen-Dostos („älteres“ Fz.) Gesamt 3x 5-Wagen-Dosto im Einsatz

Im Rahmen der Haushaltsberatungen konnte auf Initiativer der CDU/CSU die Förderung der wichtigen Jugendverbandarbeit weiterhin gestärkt werden. „Dadurch konnte die Fehlentscheidung des SPD-geführten Familienministeriums korrigiert werden. Dieses wollte die die Fördermittel für die Jugendarbeit um 2 Mio € kürzen“, so Winkelmeier-Becker.

Der Kreismusikverband Bonn-Rhein-Sieg und mit ihm die Landesmusikjugend und die Deutsche Bläserjugend hatten auf die Kürzungspläne von Ministerin Schwesig aufmerksam gemacht. „Gerade die Jugendverbände sind unverzichtbar für die Stärkung und Sicherung der Infrastruktur der Jugendarbeit. Wir wissen wie wichtig die Jugendarbeit in Deutschland ist. Sie gilt als das dritte Erziehungsstandbein nach Familie und Schule. Deshalb haben wir als CDU uns dafür stark gemacht, dass die Förderung dieser wichtigen gesellschaftlichen Arbeit weiterhin unterstützt wird.“, so die Siegburger Abgeordnete.

 

 

„Wenn UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei der WCCB-Eröffnung die Wichtigkeit der Präsenz von Bundesministerien in Bonn für die Vereinten Nationen betont, dann sollte man dem schon Glauben schenken“ widerspricht Dr. Torsten Bieber, CDU-Fraktionsvorsitzender im Siegburger Kreistag, SPD-Ministerin Hendricks.

Torsten Bieber weiter: „Es geht nicht darum, die Ministerien um der Ministerien Willen in Bonn zu halten, sondern darum, dass diese ministeriellen Arbeitsplätze Voraussetzung für eine Vielzahl weiterer Arbeitsplätze in Bonn und der Region sind. All diese wären gefährdet, wenn sich die Regierung weiter nicht an das vom Bundestag verabschiedete Berlin-Bonn-Gesetz hält. Wir fordern daher, entsprechend dem Wortlaut des Gesetzes die Mehrzahl der Ministeriumsarbeitsplätze in Bonn anzusiedeln, jedenfalls aber keine weiteren Stellen nach Berlin zu verlagern. Ferner muss für Bonn und die Region eine Möglichkeit gefunden werden, die eigenen Forderungen gegenüber dem Bund durchzusetzen, um die schleichende Verlagerung von Arbeitsplätzen zu beenden.“

„Zudem lässt der Bericht völlig außer Acht, dass ein Komplettumzug ein Vielfaches von dem kosten würde, was die Arbeitsteilung kostet und ebenfalls beträchtliche Personalkapazitäten bündeln würde“ erläutert Torsten Bieber.

Auch Elisabeth Winkelmeier-Becker, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises, sieht im Statusbericht einen ernsthaften Grund zur Sorge. „Die Region braucht Verlässlichkeit und Vertrauen in den Bestand des Bonn-Berlin-Gesetzes. Statt Statusbericht brauchen wir sichere Standorte und garantierte Arbeitsplätze in den Bundesministerien."

Hintergrund dieser Forderungen ist der von Bundesbauministerin Hendricks (SPD) vorgelegte Statusbericht zur Arbeitsteilung zwischen den beiden Regierungssitzen Bonn und Berlin.

 

 

 

Zu der am morgigen Freitag, dem 23. September 2016, im Bundesrat stattfindenden Debatte über die Lage der Kommunen erklärt die Siegburger CDU-Abgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker:

Die morgige Kommunaldebatte im Bundesrat ist ein gutes Signal für unsere Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis. Bund und Länder tragen eine gemeinsame Verantwortung für eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kommunen. Das gemeinsame Ziel muss sein, die Gestaltungsfähigkeit der Kommunen zu bewahren und für gleiche Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu sorgen.

Dieser Verantwortung kommt die Bundesregierung durch die milliardenschweren Entlastungspakte nach, die sie in den vergangenen Jahren zugunsten der Kommunen geschnürt hat.

Die Kommunen tragen die Hauptlast bei der Integration der Flüchtlinge. Erst in der vergangenen Woche beschloss das Bundeskabinett, dass der Bund die Kosten der Unterkunft und Heizung der Jahre 2016 bis 2018 für anerkannte Asyl- und Schutzberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitssuchende vollständig erstattet. Dadurch werden die Kommunen um 400 Millionen Euro im Jahr 2016 und um voraussichtlich 900 Millionen Euro für das Jahr 2017 und 1,3 Milliarden Euro für das Jahr 2018 entlastet. Darüber hinaus beteiligt sich der Bund an den Kosten der Integration, indem er den Ländern für die Jahre 2016 bis 2018 eine jährliche Integrationspauschale in Höhe von 2 Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Zusätzlich gewährt der Bund den Ländern für den Wohnungsbau Mittel in Höhe von jeweils 500 Millionen Euro für die Jahre 2017 und 2018.

Ich erwarte, dass die morgige Länderdebatte im Bundesrat dazu beiträgt, dass auch die nordrhein-westfälische Landesregierung ihrer Verantwortung nachkommt. Ich fordere die rot-grüne Landesregierung daher auf, die NRW vom Bund gewährte jährliche Integrationspauschale in Höhe von 434 Millionen Euro schnellstmöglich an die Kommunen weiterzuleiten. Davon würde auch der Rhein-Sieg-Kreis profitieren, so Winkelmeier-Becker.

 

 

 

Rheinquerung, Südtangente, Ortsumgehungen für Much und Uckerath: Wichtige Projekte für die positive Entwicklung der Region stehen im Bundesverkehrswegeplan 2030: Heute kommt er erstmals zur Beratung in den Bundestag.

Heute hat der Deutsche Bundestag in Berlin den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 in 1. Lesung beraten. Der Entwurf des unionsgeführten Bundesverkehrsministeriums zeigt die Bereitschaft der Bundesregierung, in erheblichem Umfang in der Region Rhein-Sieg zu investieren.

„Ich sehe eine überwiegend positive Bilanz des bisher Erreichten“, so die Siegburger CDU-Abgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker. „Gegen teilweise erhebliche Widerstände von SPD und Grünen im Rhein-Sieg-Kreis und in der Landesregierung konnten wichtige Projekte für die Region auf den Weg gebracht werden.“

„Sehr positiv für die Region ist, dass die Rheinquerung zwischen Wesseling und dem Norden Niederkassels als gesetzt gilt; das Großprojekt ist in der Höchsten Planungsstufe. Dieses Ziel musste gegen die SPD im Niederkasseler Stadtrat, im Kreistag und im Regionalrat durchgesetzt werden.“

„Dass wir als CDU es geschafft haben, die Ortsumgehung Uckerath in die höchste Planungsstufe zu bekommen, ist ebenfalls ein großer Erfolg.“ Das war keine Selbstverständlichkeit, denn SPD und Grüne in NRW hätten die Hilferufe der Bürger wegen des Lärms und der Abgase im engen Uckerather Ortskern am liebsten totgeschwiegen.

„Auch für die Mucher Ortsumgehung konnte trotz Widerstand der rot-grünen NRW-Regierung nun eine realistische Chance erreicht werden. Es kommt jetzt auf die Landesregierung an, die Planung für die notwendige Umgehung voranzutreiben. Ich setze jetzt auf ein Bekenntnis von SPD und Grünen, die berechtigten Anliegen der Bürger endlich ernst zu nehmen! Die Mucher brauchen jetzt Planungssicherheit.“

 Ein anderes ebenfalls sehr wichtiges Projekt hingegen ist derzeit leider noch unterbewertet im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans: die Südtangente. „Wir brauchen diese Entlastung in und um Bonn“, betont Elisabeth Winkelmeier-Becker. Sie nimmt Lärm und Stau. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, der gegen die zeitgemäße Führung des Verkehrs größtenteils unter der Erde sprechen könnte. Auch hier appelliere ich an die Landesregierung, die Planung voranzutreiben; es darf nicht sein, dass rot-grün wieder viele Millionen Euro Planungsmittel verfallen lässt. Ideologie hilft den Menschen nicht, die täglich im Stau stehen.“

„Nicht erfreulich ist der geplante zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke für den Güterverkehr durch das Siegtal“, so Winkelmeier-Becker. „Leider konnten wir nicht mit der SPD an einem Strang ziehen, die sich hier ganz bewusst gegen die Interessen der Menschen im Siegtal stellt. Dadurch droht den Menschen an der Sieg eine deutliche Zunahme an Bahnlärm - und das in Kombination mit noch stärker zerschnittenen Ortszentren. Wer behauptet, der zweigleisige Ausbau bezwecke eine Verbesserung beim Personennahverkehr, argumentiert an der Wahrheit vorbei, um es mal vorsichtig zu sagen. Im BVWP geht es an dieser Stelle eindeutig vorrangig um den Güterverkehr. Und der Nahverkehr Rheinland (NVR) hat den zweigleisigen Ausbau auch nie gefordert. Denn das Hauptproblem auf diesem Streckenabschnitt sind zu wenige Sitzplätze in den Zügen und nicht zu wenige Züge.“