Pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten.

Als Erstunterzeichnerin des "Lohmarer Aufruf" appelliere ich an den SULZER Konzern die ausgehandelten Verträge zur Arbeitsplatzsicherung bis 2019 einzuhalten.

Gemeinsam mit der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg, der Belegschaft, dem Betriebsrat, meinen Abgeordnetenkollegen aus Bundestag und Landtag, sowie Vertretern der Kirchen und Zivilgesellschaft setzen wir uns für Arbeit und Zukunft für die Scheiderhöhe ein.

Hier geht es zur Unterstützungserklärung des Lohmarer Aufruf

Es gibt Termine, die am Ende von zwei arbeitsreichen Sitzungswochen angenehmer sind als andere. Ein Besuch der Grünen Woche gehört sicher dazu. Zwar muss man um die teilweise weiten Strecken gut zu Fuß sein – nach dem vielen Sitzen am Schreibtisch und in Besprechungen aber eine willkommene Abwechslung mit viel Bezug zum Wahlkreis.
Am Stand des Deutschen LandFrauenverbands e.V. wurde mir das neue Ernährungsprojekt „SchmExperten“ (eine Wortkreation aus „Schmecken“ und „Experten“) vorgestellt.
Dabei lernen Schulkinder der 5. und 6. Klasse mehr über gesunde Ernährung und bereiten spielerisch erste, kleinere Gerichte zu. Lebensmittel probieren, erschmecken und kombinieren gehört natürlich dazu, ebenso wie der richtige Einkauf und Esskultur.

Grüne Woche 1


Beim Stichwort „richtiger Einkauf“ denke ich gleich an Jule´s Käsekiste aus Much. Eine Käserei, die seit 1995 Käse aus Kuh- und Ziegenmilch in handwerklicher Tradition herstellt. Und da ich den hervorragenden Geschmack und die große Auswahl bereits aus den heimischen Lebensmittelläden kenne, hab ich auch gerne vor Ort eine Kostprobe genommen.

Grüne Woche 4


Und was ist nun ein Aegidienberger Seidenhemdchen? Die Antwort führt uns zum Stand der Biologischen Station im Rhein-Sieg Kreis e.V.. Dort wurden über 200 Apfelsorten präsentiert. Mit dabei waren viele regionale und alte Sorten – z.B. das Aegidienberger Seidenhemdchen. Dass der Rhein-Sieg Kreis der streuobstwiesenreichste Kreis in NRW ist, wurde mit der – im wahrsten Sinne des Wortes – bunten Vielfalt eindrucksvoll unterstrichen. Und die Apfelernte sei letztes Jahr doch besser als erwartet gewesen, berichtete Frau Bouillon von der Biologischen Station. Und als Tipp: die Station bietet Programme für Kinder rund um Äpfel und Streuobstwiesen an, die immer für viel Spaß und Begeisterung sorgen.

Grüne Woche 3

Grüne Woche 2


Dieser Reichtum und diese Fülle an Lebensmitteln sind global aber ungleich verteilt. Die Welthungerhilfe erinnerte an ihrem Stand an die Agenda 2030 und die Nachhaltigkeitsziele. Vor allem das Ziel, bis 2030 Hunger und Mangelernährung zu beenden. Deutschland hat dieses Jahr die G20-Präsidentschaft inne, dort spielt die Umsetzung der Agenda 2030 eine wichtige Rolle – auch der Kampf gegen Hunger.

Grüne Woche 5

 

Einen Sack voll Erde hatten die Mitglieder des Bürgervereins Ruppichteroth e.V. ihrer Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker mitgebracht.

Gemeinsam brachten die Döörper, rund um ihre Vereinsvorsitzende Karin Steimel und die Siegburger Abgeordnete die Erde in das Kunstprojekt „DER BEVÖLKERUNG“ von Hans Haacke ein. „Die Heimaterde stammt von einem würdigen Ort“, erklärte der Ehrenvorsitzende Wolfgang Steimel „wir haben sie an der Dr. Herzfeld-Straße, die nach dem Begründer des Bürgervereins benannt wurde, entnommen“.
Elisabeth Winkelmeier-Becker war voll des Lobes für den Bürgerverein, die am morgigen Freitag (27. Januar) den Silberpreis des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ entgegen nehmen.
„Euer bürgerschaftliches Engagement ist vorbildlich und es ist mir eine Ehre mit euch hier im Bundestag unsere Heimat zu verewigen“, sagte Winkelmeier-Becker beim Ausbringen der Erde.
Ruppichteroth gewann bereits 2014 die Auszeichnung „Golddorf im Rhein-Sieg-Kreis“, 2015 wurde es „NRW-Golddorf“ und setze sich nun bundesweit gegen knapp 2500 Mitbewerbern durch.
Die Preisverleihung findet in Berlin im Rahmen der Grünen Woche statt.
Zu den angereisten Personen der Delegation aus Ruppichteroth zählen Bürgermeister Mario Loskill, Ehrenbürgermeister Hartmut Drawz, die Vorsitzende des Bürgervereins Karin Steimel, sowie der Ehrenvorsitzende des Bürgervereins, Wolfgang Steimel mit altem und neuem Vorstandsteam.

 

 

 

Elisabeth Winkelmeier-Becker schreibt einen Brief an den Landesverkehrsminister, damit die Straßenverkehrsprojekte, die derBundesverkehrswegeplan für den Rhein-Sieg-Kreis vorsieht, nun zügig angepackt werden.

„Der Bund hat alle Voraussetzungen geschaffen, jetzt liegt es an der Landesregierung, die vielen Möglichkeiten auch zu nutzen“, stellt Elisabeth Winkelmeier-Becker fest. Die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete hat sich an den Verkehrsminister des Landes NRW gewendet. Denn groß ist die Sorge in den Städten und Gemeinden, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Verkehrsminister Michael Groschek sich wieder von den Grünen ausbremsen lassen und wichtige Straßenbauprojekte nicht anpacken.

Die Landtagsfraktion der CDU hatte bereits im März, als der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans vorlag, von der NRW-Landesregierung einen Masterplan samt Prioritätenliste und Zeithorizont gefordert. Die Volksvertreter warten bis heute auf eine Antwort, die die rot-grüne Landesregierung wohl erst nach der Landtagswahl zu geben gedenkt – in der Hoffnung, dann noch über das Schicksal Nordrhein-Westfalens befinden zu können.

In ihrem Brief weist Winkelmeier-Becker auf die Bedeutung der Verkehrsprojekte hin. Besonders für die Ortsumgehungen Much und Uckerath, die auf Drängen von Elisabeth Winkelmeier-Becker beim Bundesverkehrsminister gegen den Willen der Landesregierung Teil des Bundesverkehrswegeplans sind, fordert Elisabeth Winkelmeier-Becker den zügigen Einstieg in die konkrete Planung.

Ergänzende Information:
Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke durch das Siegtal für den durchfahrenden Güterverkehr, den Elisabeth Winkelmeier-Becker ablehnt, wäre eine Angelegenheit der Bahn. Daher hat Elisabeth Winkelmeier-Becker dieses Thema in ihrem Schreiben an Hannelore Kraft nicht angesprochen.


Schreiben der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker an NRW-Verkehrsminister Michael Groschek

Dazu die Siegburger Bundestagsabgeordnete:

„Die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen hat in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderes Thema Politik und Gesellschaft beschäftigt. Ohne die herausragende Unterstützung der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre es nicht möglich gewesen, die Schutzsuchenden aufzunehmen. Dabei helfen auch die vielen Sportvereine. Ich freue mich, dass die Bundesregierung das Engagement folgender Sportvereine in meinem Wahlkreis finanziell unterstützt:

SSV Siegburg-Kaldauen 1928 e.V., SV Allner-Bödingen e.V., SC Uckerath 1922 e.V., Wahlscheider SV 1945 e.V., Tus 07 Oberlahr e.V., SV Kriegsdorf e.V., SV Bergheim 1937 e.V., JFC 09 Mondorf-Rheidt e.V., 1.FC Niederkassel 1920/2010 e.V.

Mein Dank gilt darüber hinaus auch allen anderen Vereinen, die sich für die Integration einsetzen.

Über den Sport gelingt schnell ein gutes Miteinander über sprachliche Grenzen hinweg, Flüchtlinge können schnell mitmachen, Kontakte knüpfen und neben dem Sport auch niedrigschwellige Bildungsangebote wahrnehmen.

Gefördert wird in Siegburg zudem der SkF Bonn/Rhein-Sieg für die Unterstützung von Frauen mit Fluchterfahrung. Viele Frauen haben auf der Flucht Gewalt- auch sexualisierte Gewalt erleben müssen; Frauen und Mädchen sind besonders schutzbedürftig. Hier bekommen sie niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Es ist wichtig, die Frauen zu stärken und über ihre Rechte in Deutschland aufzuklären; sie übernehmen eine Schlüsselfunktion für die Integrationsperspektive ihrer Familien. „