Die neue NRW-Landesregierung gibt die Bundesmittel für die Sanierung, Erweiterung und Modernisierung von Schulen 1:1 an die Städte und Gemeinden weiter.

„Endlich kommt das Geld da an, wo es hingehört: bei den Kommunen“, freut sich Elisabeth Winkelmeier-Becker. Die von CDU und FDP gebildete Landesregierung NRW hat einen Entwurf des NRW-Heimat-Ministeriums verabschiedet, nach dem die Bundesmittel in Höhe von 1,12 Milliarden Euro aus dem Topf des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes 1:1 an die Kommunen weitergeleitet werden.

Das Geld kann nun in die Modernisierung, Erweiterung und Sanierung von Schulen fließen. „Die CDU hat sich in Berlin erfolgreich dafür eingesetzt, dass NRW 32 Prozent der Bundesmittel erhält und nicht 21 Prozent wie es laut Königsteiner Schlüssel wäre“, sagt Winkelmeier-Becker.

Für die beiden jungen Landtagsabgeordneten Katharina Gebauer und Björn Franken ist das ebenfalls eine sehr gute Nachricht.

„Wir waren mit der Ansage angetreten, dass die Bundesmittel endlich 1:1 von der Landesregierung an die Kommunen weitergegeben werden sollen. Unter CDU und FDP sind für die Kommunen in NRW endlich bessere Zeiten angebrochen: Jetzt kommt das ganze Geld an!“, kommentiert Björn Franken aus Ruppichteroth.

Die Troisdorferin Katharina Gebauer sieht damit die Richtung bestätigt, in die NRW nun geht: „Wir wollen in die Zukunft investieren. Unsere Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Die neue Landesregierung wird alles dafür tun, damit unsere Städte und Gemeinden endlich wieder die Möglichkeit haben, ihre Aufgaben zuverlässig wahrzunehmen – auch die finanzschwachen!“

Die Mittel des Bundes zur Verbesserung der Schulinfrastruktur verteilen sich so:

Rhein-Sieg-Kreis, Kreisverwaltung 9.573.746
Eitorf 1.089.193
Hennef (Sieg), Stadt 2.200.521
Lohmar, Stadt 784.153
Much 515.535
Neunkirchen-Seelscheid 542.996
Niederkassel, Stadt 1.105.274
Ruppichteroth 434.530
Siegburg, Stadt 1.863.614
Troisdorf, Stadt 2.964.706
Windeck, 1.229.795 Euro.

 

 

 

Die Bundesregierung hat aktuell das digitale Informationstool Familienleistungen http://www.infotoolfamilie.de gestartet, um vor allem Familien und werdende Eltern zu entlasten und noch weitreichender über die Familienleistungen zu informieren.

„ Die Idee dabei ist, werdenden Eltern und Familien den Zugang zu Informationen über Familienleistungen zu vereinfachen. Mithilfe des neuen Tools
können sie durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Leistungen und weiteren Unterstützungsangebote für sie potenziell in Frage kommen und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. So können auch diejenigen Familien Unterstützung erhalten, die bislang noch keinen Überblick über die Angebote der familienpolitischen Leistungen hatten“, so die Siegburger CDU-Abgeordnete.

Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 im Bereich Bürokratieabbau der Bundesregierung und soll sukzessive erweitert und an die aktuellen gesetzeslagen angepasst werden. Noch in diesem Jahr wird es möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

 

 

 

 

„Das neue Förderprogramm zielt auf eine noch stärkere Verankerung der Mehrgenerationenhäuser in den Kommunen: So kann auch Troisdorf das Haus International stärker in die Planung zur Bewältigung des demographischen Wandels und in die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte einbinden. Das Haus International leistet bereits erfolgreiche und wertvolle Arbeit in Troisdorf und hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil im sozialen Füreinander der Bewohner der Stadt entwickelt.

Bereits seit 2008 wird hier das generationenübergreifende Miteinander gefördert: Jung und Alt begegnen sich, lernen voneinander, sind aktiv und machen sich für die Gemeinschaft vor Ort stark. Mit der weiteren finanzielle Förderung kann das Mehrgenerationenhaus International seine an den Bedürfnissen der Mitmenschen und des Sozialraums ausgerichtete, zukunftsorientierte und nachhaltige Arbeit fortsetzen,“ so die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete Winkelmeier-Becker.

 

 

 

Dialog auf allen Ebenen: CDU-Vertreter mit Regierungsverantwortung in Kommune, Land und Bund besuchten Mannstaedt und sprachen mit Mitarbeitern des Werks von der Geschäftsleitung bis zur Mitarbeitervertretung.
 
Troisdorf. Dieter Wilden, CEO von Mannstaedt, ist stolz auf das Erreichte. Das Profilstahlwalzwerk stehe als Weltmarktführer gut im Markt, stellt er fest. Seit 2006 ist das Werk Teil der Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe und konnte seitdem das Kerngeschäft, das Warmwalzen von Spezialprofilen aus Stahl, ausbauen.
 
Die Führung durch den Betrieb war für die drei CDU-Vertreter ein Erlebnis: Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker, die Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer und der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Troisdorfer Stadtrat, Alexander Biber, waren beeindruckt von der Arbeit, die die rund 750 Angestellten des Werks leisten. In dieser Zahl sind auch etwa 40 bis 45 Azubis eingeschlossen.
 
Stolz sind Wilden und seine 11-köpfige Führungscrew mit Personalchefin Simone Rojahn und Finanzchef Thomas Friedrich auch darauf, dass es keine Leiharbeit im Unternehmen gibt. Stattdessen arbeitet man bei Neueinstellungen mit Befristungen, die bei Eignung des Mitarbeiters in unbefristete Anstellungen münden.
 
Doch natürlich ruht sich Mannstaedt nicht auf der aktuell guten Lage aus. Die Qualität der Produkte aus den Schwellenländern entwickle sich zum Teil sehr schnell, sagte Wilden, der zugleich aber auf die Hightech-Qualität aus dem eigenen Werk setzt: „Das soll uns erst mal einer nachmachen.“
 
Die Herausforderungen der Zukunft sind schon heute Teil der alltäglichen Arbeit: Industrie 4.0, also die Vernetzung von Maschinen und Produktionsprozessen, wird bereits praktiziert. Der 3-D-Druck ist schon im Einsatz – vorläufig aber nur für Muster-Profile.
 
Wichtig für das Werk ist auch die Verkehrsanbindung. Der Roh-Stahl kommt per Zug, die fertigen Spezialprofile verlassen das Werk per Lkw. Rund 60 % der Produktion geht ins Ausland bis in die USA und nach Asien. Rund 200.000 Tonnen Stahl verarbeitet Mannstaedt pro Jahr. Der Strom- und Gasverbrauch verursacht jährlich Kosten in Höhe eines knapp zweistelligen Millionenbetrages. Schließlich muss der Stahl auf bis zu 1200 Grad Celsius erhitzt werden, um formbar zu sein.
 
Elisabeth Winkelmeier-Becker konnte hier mit der guten Nachricht aufwarten, dass die Bundesregierung eine faire Lösung für die Neuordnung der Strom-Netzentgelte gefunden hat, die die Unternehmen in NRW nicht über Gebühr belastet.
 
Im Land NRW wird die CDU zudem dafür sorgen, dass der rot-grüne Bürokratismus Unternehmen wie Mannstaedt nicht länger bei wichtigen Entwicklungen blockiert.
 
Harald Müßeler, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates, erkennt den Kurs der sozialen Verantwortung an, den die Geschäftsführung fährt. Die geringe Fluktuation in der Belegschaft unterstreicht das.
 
Das Fazit der Besucher war denn auch sehr positiv. Elisabeth Winkelmeier-Becker fasste ihren Eindruck so zusammen: „Dass der Wachstumsmotor unseres Landes so gut läuft, liegt an Unternehmen wie Mannstaedt, wo Geschäftsleitung und Belegschaft sich mit Weitblick für den gemeinsamen Erfolg einsetzen.“
 
Die frisch gewählte Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer unterstrich die Neuausrichtung der Landespolitik für mehr Wachstum auch in NRW: „Die CDU möchte, dass NRW wieder auf einen Spitzenplatz kommt. Dazu werden wir Unternehmen von unnötigen Auflagen entlasten. Letztlich profitieren davon die Menschen durch mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand.“
 
Alexander Biber, Vorsitzender der CDU in Troisdorf und der CDU-Fraktion im Stadtrat, kommentierte das Gespräch so: „Mannstaedt ist ein Glücksfall für Troisdorf. Das Unternehmen nimmt seine Verantwortung auf allen Ebenen wahr und sieht sich als Teil unserer Stadt. Wir werden es auch künftig unterstützen, wo wir können.“
 
Zu guter Letzt dankten die Mannstaedt-Vertreter für den Besuch und die Offenheit der CDU-Politiker in einem laut CEO Dieter Wilden „typischen deutschen Stahlunternehmen.“

 

 

 

Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat in Hennef den Getränke-Logistiker WIFA besucht.

Die Lastwagen der WIFA gehören zum Straßenbild in Hennef und im ganzen Rheinland des Großraum Kölns. Seit dem Jahr 2012 ist die WIFA Teil der Trinks GmbH. Der Getränke-Logistiker hat insgesamt 17 Standorte in Deutschland. Hennef ist einer der größten.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Rhein-Sieg-Kreis, hat sich im Zuge ihrer Unternehmensbesuche in der Region den Betrieb in Hennef angesehen und ließ sich dabei von Sven Wortmann, Geschäftsführer Einkauf und Vertrieb der Trinks GmbH, und Christoph Kuhles, Regionsleiter West, alles zeigen.

Jeden Tag werden rund 150 Lkw bei der WIFA be- und entladen. Sie bringen und holen etwa je 1.000 Getränkekästen. Pro Jahr liefert die WIFA etwa 14,5 Millionen Kästen mit überwiegend umweltfreundlichen Mehrweg-Getränken an ihre Kunden aus.

Das von den Kunden zurückkommende Leergut wird in die Sortierhalle gebracht. Denn nicht selten kommen die Kästen bunt gemischt mit leeren Flaschen verschiedenster Hersteller aus dem Einzelhandel und von den Getränkeshops zurück. Im Auftrag vieler Getränkeproduzenten, von denen die WIFA Ware bezieht, werden die Kästen von Hand wieder sortenrein zusammengestellt.

Im großen Lager, in dem etwa 400.000 Kästen im ständigen Wechsel gelagert sind, herrscht in den Gängen reger Gabelstaplerbetrieb. Rund 300.000 Getränkekästen werden bei der WIFA jeden Tag ein- und ausgelagert.

Die WIFA gibt rund 120 Frauen und Männern in Festanstellung Arbeit. Hinzu kommen noch Fremd-Mitarbeiter/innen, die etwa im Bereich der Leergutsortierung beschäftigt sind. Diese kommen oft aus Osteuropa. „Da haben wir bereits vor 15 Jahren keine Leute mehr hier gefunden", erklärte Christoph Kuhles die Anwerbung aus dem Ausland.

Und weiter berichtete er der Bundestagsabgeordneten, wie schwierig es sei, auch in anderen Bereichen Nachwuchs zu finden – selbst für den Beruf des Lkw-Fahrers. Auch die Einstellung von Flüchtlingen sei keine kurzfristige Abhilfe, da der Erwerb der erforderlichen Führerscheinklasse CE gute Deutschkenntnisse erfordere.

Elisabeth Winkelmeier-Becker bedankte sich für die spannenden Einblicke in die Welt des Getränke-Logistikers: „WIFA ist ein bedeutender Arbeitgeber für Hennef und gerade im Sommer ein wichtiger Versorger der Region.“ Mit Blick auf den Ressourcenschutz sagte sie: „Eine gute funktionierende Getränkeliefer-Logistik wie bei der WIFA ist wichtig für das gesamte Mehrweg-System, weil nur so eine hohe Wiederverwendungsquote von Getränkeflaschen realisierbar ist.“