Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB), Schirmherrin der Initiative "Klartext reden!" im Rhein-Sieg-Kreis, mit BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick (v.l.n.r.)

Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB), Rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, übernimmt die Schirmherrschaft über die Eltern-Informationsveranstaltungen der Initiative „Klartext reden!“ zur Unterstützung der Alkoholprävention in Familien im Rhein-Sieg-Kreis. Am 19. Januar 2015 findet ein weiterer „Klartext reden!“-Eltern-Workshop an der Alexander-von-Humboldt-Realschule Siegburg (19:00 Uhr, Zeithstraße 72, 53721 Siegburg) statt. Die Leitung übernimmt Suchtexpertin und Dipl.-Sozialpädagogin Klaudia Follmann-Muth.
 
„Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft für die Initiative ‚Klartext reden!’ mit einem weiteren Eltern-Workshop fortführen zu können und damit die Alkoholprävention in Familien zu unterstützen. Die positiven Rückmeldungen aus den beiden bereits durchgeführten Workshops zeigen mir, dass die Eltern viele Anregungen mit nach Hause nehmen konnten, wie sie mit ihren Kindern zum Thema ,Alkohol’ ins Gespräch kommen können. Wenn es um einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken geht, haben Eltern einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten ihres Kindes, auch wenn sich das aus Sicht der Eltern nicht immer so anfühlt. Daher ist es wichtig, dass sich Eltern in solchen Veranstaltungen austauschen und motiviert werden, eine klare Haltung zu vertreten. Aus diesem Grund freue ich mich sehr darüber, dass ein weiterer ,Klartext reden!’-Workshop für Eltern im Rhein-Sieg-Kreis angeboten werden kann“, so Schirmherrin Elisabeth Winkelmeier-Becker.
 
„Die Initiative ‚Klartext reden!’ wurde bereits 2005 vom ‚Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung’ des BSI ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des BundesElternRates entwickelt. Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol’ und dem Internetauftritt www.klartext-reden.de mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de)“, erklärt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI).
 
Eine Befragung von 1.856 Eltern und Erziehungsberechtigten, die an einem Workshop teilnahmen, zeigte 2012 durchweg positive Bewertungen für die Maßnahme: Die „Klartext reden!“-Workshops wurden von den Eltern mit einer durchschnittlichen Schulnote von 1,8 benotet.

Das Informationsabend-Angebot der Initiative „Klartext reden!“ kann grundsätzlich von allen Schulen und interessierten Eltern in Anspruch genommen werden. Wenn Eltern oder (Beratungs-)Lehrer einen kostenlosen „Klartext reden!“-Informationsabend an ihrer Schule organisieren wollen, können sie auf der begleitenden Internet-Seite www.klartext-reden.de eine Anfrage abschicken. Das „Klartext reden!“-Team stellt dann einen fachkompetenten Referenten zur Verfügung, stimmt den Termin ab und hilft bei der Organisation. Das begleitende Online-Training der Initiative können Eltern unter www.klartext-elterntraining.de absolvieren.

Anlässlich ihres heutigen Besuchs auf der Messe „Internationale Grüne Woche“ in Berlin erklärt die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker:

„Sehr gerne habe ich mich mit dem heimischen Verein „Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.“ aus Eitorf in meinem Wahlkreis über biologische Vielfalt und vergessene Sorten ausgetauscht. Der Verein unterhält einen eigenen Betrieb mit Schafherden, vermarktet regionale Produkte und setzt sich für eine naturschonende Bewirtschaftungsweise von landwirtschaftlichen Betrieben ein. Es freut mich, dass ein Verein aus dem Rhein-Sieg-Kreis solch ein Interesse aus der Fachwelt erfährt und eine gute Resonanz auf der internationalen Messe erhält!“



Ab sofort können sich Engagement unterstützende Organisationen in den Kommunen mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern für das neue Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ bewerben:
Gefördert werden bestehende zivilgesellschaftliche Träger- und Mittlerorganisationen für Engagement wie Freiwilligendienstagenturen, Mehrgenerationenhäuser, Mütterzentren, Bürgerstiftungen, Seniorenbüros etc., die in Kooperation mit anderen relevanten Akteuren die Zivilgesellschaft vor Ort stärken.

Das Programm will gemeinnützige Engagement unterstützende Kooperationen beraten, begleiten und finanziell in die Lage versetzen, vor Ort lokales Engagement zu stärken. 50 Einrichtungen in Städten und Gemeinden werden mit einem Gesamtvolumen von bis zu 3 Mio. Euro über zunächst drei Jahre gefördert. Das Programm trägt zur nachhaltigen Stärkung der Infrastruktur für Engagement in den Kommunen bei.
 
„Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die relevanten Akteure im Rhein-Sieg-Kreis für die Teilnahme an diesem Programm bewerben würden. Die Bewerbungsphase endet am 1. März. Förderzusagen erfolgen dann im September. “Weitere Informationen finden Sie unter www.engagiertestadt.de

Die vom Bund gewährten Hilfen für die Kommunen bei den Flüchtlingskosten gehen in Nordrhein-Westfalen nur ca. zur Hälfte direkt an die Kommunen. Lediglich 50 Prozent der vom Bund bereitgestellten Mittel fließen in die Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises. Zwar ist die Bundeshilfe nach vorläufiger Berechnung eine wirklich große Hilfe (z.B. Hennef 145.000 €, Siegburg 114.000 €, Troisdorf 213.000 €). Jedoch  hätten die Bundesmittel bei den weiter steigenden Flüchtlingszahlen und finanziellen Belastungen zu 100 Prozent an die Kommunen gehen müssen.

Es ist daher unredlich, dass das Land die Bundesmittel jetzt dafür nutzt, die eigenen lange angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Flüchtlingspolitik zu finanzieren. Der Bund hat ausdrücklich vorgesehen, dass in den Fällen, in denen die Kommunen Kostenträger der Flüchtlingshilfe sind, die Länder eine entsprechende Weitergabe der Mittel zusichern. Daran hält sich rot-grün nicht. Dadurch entgehen allein Hennef, Siegburg und Troisdorf in diesem Jahr insgesamt ca. 472.000 €. Die rot-grüne Landesregierung unterschlägt letztlich Gelder, die unsere Kommunen dringend benötigen.

Die kommunalen Kosten für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern sorgen für eine erhebliche Belastung für die Städte und Gemeinden. Daher wäre es umso wichtiger, dass zumindest die Bundesmittel in voller Höhe an die Städte und Gemeinden weitergeleitet werden.

Theo Heck aus Lohmar setzt sich seit über 20 Jahren mit Herz und Seele für Asylbewerber ein und tut sein Bestmögliches, um Flüchtlingen ein gutes Ankommen und Einleben im Rhein-Sieg-Kreis zu sichern. „Deshalb habe ich ihn für eine Auszeichnung vorgeschlagen, die er zum heutigen internationalen Tag der Migranten im Auswärtigen Amt erhielt. Diese Würdigung hat er redlich verdient“, so Elisabeth Winkelmeier-Becker, „In seiner neuen Funktion als Stadtratsmitglied in Lohmar wird er seine Erfahrungen mit Asylbewerbern nun auch tatkräftig in die Politik einbringen“.

Insgesamt wurden 600 Bürgerinnen und Bürger im Namen der Bundesregierung für ihr ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten setzen sich für die Integration von Flüchtlingen ein und schaffen soziale Kontakte. Sie bauen Vorbehalte ab und unterstützen beim Ankommen in Deutschland. Mit viel persönlichem Engagement widmen sie ihre Zeit und Kraft den Flüchtlingen. Dies ist keinesfalls selbstverständlich und verdient großen Dank und Anerkennung! Laut Elisabeth Winkelmeier-Becker „ist Deutschland ein weltoffenes Land, auch wenn einige der derzeitigen Demonstrationen anderes vermitteln wollen“. Eine Umfrage der Bosch-Stiftung belegt, dass fast 90% der Bevölkerung der Ansicht ist, Menschen aus Bürgerkriegsländern müssten Zuflucht in Deutschland finden können. Und zwei Drittel der Bürger würden Asylbewerber unterstützen. Diese Angaben sinken nicht; ganz im Gegenteil wachsen sie seit mehr als 20 Jahren deutlich. „Die zusätzlichen Gelder des Bundes in Höhe von 500 Mio. Euro für die Jahre 2015 und 2016 werden hier eine gute Grundlage für die Begleitung von Asylbewerbern und das gemeinsame Miteinander bilden“, so die Bundestagsabgeordnete.