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Das Mineralwasser, das der Bundestagsabgeordneten Elisabeth-Winkelmeier-Becker in der Troisdorfer Verbraucherzentrale gereicht wurde, war klar als Mehrwegprodukt erkenntlich. Die 0,75-l-Glasflasche machte die Zuordnung zum Mehrwegsystem relativ einfach. „Das ist aber nicht immer so easy, vor allem bei PET-Flaschen“, berichtete die Leiterin der Troisdorfer Verbraucherzentrale, Sabine Wolter. „Zahlreiche Testkäufe haben aber gezeigt, dass sich Verbraucher mit der Einordnung schwer tun. Mal wird ein Mineralwasser in einer Mehrweg-PET-Flasche angeboten, dann wieder steht es als Einweg-PET-Flasche im Kühlregal. Mit einer transparenten und eindeutigen Kennzeichnung, beispielsweise auf dem Flaschenetikett, wären Kaufentscheidungen einfacher.“

„Kaufentscheidungen werden nicht nur aus ökonomischer Perspektive heraus getroffen. Viele Verbraucher lassen auch ökologische Gesichtspunkte in ihre Kaufentscheidung einfließen. Und deshalb unterstütze ich den Vorstoß der Verbraucherzentrale NRW, die sich für eine transparente Kennzeichnung von Getränkeverpackungen einsetzt, die die Zuordnung zum Einweg- bzw. Mehrwegsystem erleichtert“, so die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker anlässlich ihres Besuchs bei den Troisdorfer Verbraucherschützern. „Verbraucher sollen selbstbestimmt entscheiden können, was sie kaufen wollen – und was nicht. Das gilt auch für bepfandete Getränkeverpackungen. Der deutsche Einzelhandel hat in den letzten Jahren mehr als eine Milliarde Euro in flächendeckende Rücknahmesysteme für Ein- und Mehrweg investiert. Allerdings haben insbesondere Discounter, die fast ausschließlich auf Einwegflaschen setzen, dazu beigetragen, dass die Mehrwegquote in den letzten 10 Jahren um 20 Prozent gesunken ist. Mangels Kennzeichnung ist den Verbrauchern aber kaum bewusst, dass sie nun vorwiegend Einwegflaschen kaufen. Abfüller und Einzelhandel sind daher gemeinsam gefordert, die verbraucherfreundliche Zuordnung zu den Rücknahmesystemen durch eindeutige und transparente Kennzeichnung ihrer Gebinde zu erleichtern.“

Die Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Recht und Verbraucherschutz machte abschließend klar: „Die eindeutige Kennzeichnung als Einweg- oder Mehrweggebinde ist keine Überregulierung oder eine Entscheidung gegen ein bestimmtes Produkt, sondern vielmehr eine wichtige Kaufinformation für Verbraucherinnen und Verbraucher, die genau wie Aussagen zum Alkohol- oder Kaloriengehalt einfach aufs Flaschenetikett gehören.“

Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB), Schirmherrin der Initiative "Klartext reden!" im Rhein-Sieg-Kreis, mit BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick (v.l.n.r.)

Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB), Rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, übernimmt die Schirmherrschaft über die Eltern-Informationsveranstaltungen der Initiative „Klartext reden!“ zur Unterstützung der Alkoholprävention in Familien im Rhein-Sieg-Kreis. Am 19. Januar 2015 findet ein weiterer „Klartext reden!“-Eltern-Workshop an der Alexander-von-Humboldt-Realschule Siegburg (19:00 Uhr, Zeithstraße 72, 53721 Siegburg) statt. Die Leitung übernimmt Suchtexpertin und Dipl.-Sozialpädagogin Klaudia Follmann-Muth.
 
„Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft für die Initiative ‚Klartext reden!’ mit einem weiteren Eltern-Workshop fortführen zu können und damit die Alkoholprävention in Familien zu unterstützen. Die positiven Rückmeldungen aus den beiden bereits durchgeführten Workshops zeigen mir, dass die Eltern viele Anregungen mit nach Hause nehmen konnten, wie sie mit ihren Kindern zum Thema ,Alkohol’ ins Gespräch kommen können. Wenn es um einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken geht, haben Eltern einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten ihres Kindes, auch wenn sich das aus Sicht der Eltern nicht immer so anfühlt. Daher ist es wichtig, dass sich Eltern in solchen Veranstaltungen austauschen und motiviert werden, eine klare Haltung zu vertreten. Aus diesem Grund freue ich mich sehr darüber, dass ein weiterer ,Klartext reden!’-Workshop für Eltern im Rhein-Sieg-Kreis angeboten werden kann“, so Schirmherrin Elisabeth Winkelmeier-Becker.
 
„Die Initiative ‚Klartext reden!’ wurde bereits 2005 vom ‚Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung’ des BSI ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des BundesElternRates entwickelt. Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol’ und dem Internetauftritt www.klartext-reden.de mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de)“, erklärt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI).
 
Eine Befragung von 1.856 Eltern und Erziehungsberechtigten, die an einem Workshop teilnahmen, zeigte 2012 durchweg positive Bewertungen für die Maßnahme: Die „Klartext reden!“-Workshops wurden von den Eltern mit einer durchschnittlichen Schulnote von 1,8 benotet.

Das Informationsabend-Angebot der Initiative „Klartext reden!“ kann grundsätzlich von allen Schulen und interessierten Eltern in Anspruch genommen werden. Wenn Eltern oder (Beratungs-)Lehrer einen kostenlosen „Klartext reden!“-Informationsabend an ihrer Schule organisieren wollen, können sie auf der begleitenden Internet-Seite www.klartext-reden.de eine Anfrage abschicken. Das „Klartext reden!“-Team stellt dann einen fachkompetenten Referenten zur Verfügung, stimmt den Termin ab und hilft bei der Organisation. Das begleitende Online-Training der Initiative können Eltern unter www.klartext-elterntraining.de absolvieren.

Anlässlich ihres heutigen Besuchs auf der Messe „Internationale Grüne Woche“ in Berlin erklärt die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker:

„Sehr gerne habe ich mich mit dem heimischen Verein „Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.“ aus Eitorf in meinem Wahlkreis über biologische Vielfalt und vergessene Sorten ausgetauscht. Der Verein unterhält einen eigenen Betrieb mit Schafherden, vermarktet regionale Produkte und setzt sich für eine naturschonende Bewirtschaftungsweise von landwirtschaftlichen Betrieben ein. Es freut mich, dass ein Verein aus dem Rhein-Sieg-Kreis solch ein Interesse aus der Fachwelt erfährt und eine gute Resonanz auf der internationalen Messe erhält!“



Ab sofort können sich Engagement unterstützende Organisationen in den Kommunen mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern für das neue Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ bewerben:
Gefördert werden bestehende zivilgesellschaftliche Träger- und Mittlerorganisationen für Engagement wie Freiwilligendienstagenturen, Mehrgenerationenhäuser, Mütterzentren, Bürgerstiftungen, Seniorenbüros etc., die in Kooperation mit anderen relevanten Akteuren die Zivilgesellschaft vor Ort stärken.

Das Programm will gemeinnützige Engagement unterstützende Kooperationen beraten, begleiten und finanziell in die Lage versetzen, vor Ort lokales Engagement zu stärken. 50 Einrichtungen in Städten und Gemeinden werden mit einem Gesamtvolumen von bis zu 3 Mio. Euro über zunächst drei Jahre gefördert. Das Programm trägt zur nachhaltigen Stärkung der Infrastruktur für Engagement in den Kommunen bei.
 
„Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die relevanten Akteure im Rhein-Sieg-Kreis für die Teilnahme an diesem Programm bewerben würden. Die Bewerbungsphase endet am 1. März. Förderzusagen erfolgen dann im September. “Weitere Informationen finden Sie unter www.engagiertestadt.de

Die vom Bund gewährten Hilfen für die Kommunen bei den Flüchtlingskosten gehen in Nordrhein-Westfalen nur ca. zur Hälfte direkt an die Kommunen. Lediglich 50 Prozent der vom Bund bereitgestellten Mittel fließen in die Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises. Zwar ist die Bundeshilfe nach vorläufiger Berechnung eine wirklich große Hilfe (z.B. Hennef 145.000 €, Siegburg 114.000 €, Troisdorf 213.000 €). Jedoch  hätten die Bundesmittel bei den weiter steigenden Flüchtlingszahlen und finanziellen Belastungen zu 100 Prozent an die Kommunen gehen müssen.

Es ist daher unredlich, dass das Land die Bundesmittel jetzt dafür nutzt, die eigenen lange angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Flüchtlingspolitik zu finanzieren. Der Bund hat ausdrücklich vorgesehen, dass in den Fällen, in denen die Kommunen Kostenträger der Flüchtlingshilfe sind, die Länder eine entsprechende Weitergabe der Mittel zusichern. Daran hält sich rot-grün nicht. Dadurch entgehen allein Hennef, Siegburg und Troisdorf in diesem Jahr insgesamt ca. 472.000 €. Die rot-grüne Landesregierung unterschlägt letztlich Gelder, die unsere Kommunen dringend benötigen.

Die kommunalen Kosten für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern sorgen für eine erhebliche Belastung für die Städte und Gemeinden. Daher wäre es umso wichtiger, dass zumindest die Bundesmittel in voller Höhe an die Städte und Gemeinden weitergeleitet werden.