Winkelmeier-Becker regt Entwicklung von Modellprojekten an

Geld für Vereine, Initiativen und freie Träger stellt die Bundesregierung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ bereit. Wie die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker mitteilt, hat der Bundestag die Mittel für das Förderprogramm um zehn Millionen auf nun 40,5 Millionen Euro aufgestockt. „Davon kann auch die Region profitieren“, sagt die CDU-Politikerin und animiert dazu, sich um eine Förderung von Modellprojekten zu bewerben.

„Es ist erschütternd, wie weit verbreitet Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt sind. Zu glauben, so etwas passiere immer nur woanders, wäre fahrlässig. Wir müssen auch bei uns im Rhein-Sieg-Kreis unsere Werte wie Freiheit und Demokratie aktiv vorleben und dafür eintreten“, sagt Winkelmeier-Becker. Das Bundesprogramm ‚Demokratie leben‘ läuft bis zum Jahr 2019. Förderanträge für Projekte können über das Internet eingereicht werden.

www.demokratie-leben.de

Initiativen aus der Region können sich um Preis bewerben

Geldpreise können Einzelpersonen, Vereine und Institutionen gewinnen, die bei ihrem sozialen Engagement auf strategisch kluge Art neue digitale Medien einsetzen. Darauf weist Elisabeth Winkelmeier-Becker hin, Bundestagsabgeordnete und rechtspolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion.

Wie Winkelmeier-Becker mitteilt, schreibt die Stiftung Digitale Chancen in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit Facebook Deutschland den „Smart-Hero-Award“ aus. Dieser Preis für innovative digitale Kommunikationsstrategien wird in den Kategorien „Bürgerschaftliche und politische Beteiligung“ sowie „Soziales Miteinander und ehrenamtliches Engagement“ vergeben und mit je 2.500 Euro dotiert. Mit demselben Betrag werden ein Jugend- und ein Seniorenpreis ausgelobt.

Winkelmeier-Becker ermutigt dazu, soziale Medien von der Whatsapp-Gruppe bis zu großen Plattformen auch dazu zu nutzen, sich auf schnellem Weg miteinander zu vernetzen, wenn es darum geht, Gutes zu tun. „Von den ausgezeichneten Ideen im letzten Jahr hat mich zum Beispiel der Blog ‚mutterseelenalleinerziehend‘ beeindruckt, der über die Schwierigkeiten junger Frauen berichtet, die ganz alleine eine Familie durchbringen müssen“, sagt Winkelmeier-Becker. Herausragendes Engagement gebe es auch im Rhein-Sieg-Kreis, stellt die CDU-Politikerin fest. Einsendeschluss für Beiträge ist der 3. März 2015.  

www.smart-hero-award.de

Die Förderberatung des Bundes „Forschung und Innovation“ ist ein Wegweiser zu Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen von Seiten der Länder, des Bundes und der EU. „Das Beratungsangebot ist kostenfrei und richtet sich vor allem an Interessenten, die neu auf dem Gebiet der Förderung sind. Es wird von verschiedenen Fachexperten unterschiedlicher Bundesministerien getragen, die über eine langjährige Förderungserfahrung verfügen. Beispielsweise erhalten Sie Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Förderprogramm, Hilfe bei der Zuordnung von Projektideen, Beratung bei forschungsbasierten Unternehmensgründungen oder bei der Verwertung von Forschungsergebnissen und Patentförderung“, so die Siegburger Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Weitere Information finden Sie auf der Homepage www.foerderinfo.bund.de oder unter der Hotline 0800 26 23 008. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurde eine separate Hotline eingerichtet; der „Lotsendienst für Unternehmen“ ist unter 0800 26 23 009 zu erreichen.

Die Siegburger Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker ruft alle Interessierten auf, sich am Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zu beteiligen. Das Jahresthema lautet „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt." und es werden Innovationen aus allen Lebensbereichen gesucht, die Digitalisierung und Vernetzung vorantreiben sowie deren Potenziale erkennen, nutzen und gestalten. Gefragt sind zukunftsweisende Ideen, die zeigen, wie die nachhaltige Gestaltung einer digital vernetzten Welt aussehen kann.

Mitmachen kann jeder, ob innovative Unternehmer, Wissenschaftler, Künstler, ehrenamtlich Engagierte oder andere Initiatoren. „Deutschland muss sich auch in Zukunft als Innovationsstandort behaupten. Dafür brauchen wir herausragende Ideen und kreative Köpfe, die den Potenzialen einer digital vernetzten Welt gegenüber aufgeschlossen sind.“, so Elisabeth Winkelmeier-Becker. Weiterhin ergänzt sie: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich kreative Menschen aus meinem Wahlkreis mit ihren innovativen Ideen bewerben. Ich bin mir sicher, dass es auch im Rhein-Sieg-Kreis Projekte gibt, die Lösungen für Deutschlands Zukunft entwickeln.“

Bis zum 15. März 2015 können deutschlandweit Unternehmen, Forschungsinstitute, Startups, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen. Eine hochkarätige Jury wählt die 100 besten Ideen und Projekte aus, die im Rahmen einer individuellen Preisverleihung ausgezeichnet werden.

Das Mineralwasser, das der Bundestagsabgeordneten Elisabeth-Winkelmeier-Becker in der Troisdorfer Verbraucherzentrale gereicht wurde, war klar als Mehrwegprodukt erkenntlich. Die 0,75-l-Glasflasche machte die Zuordnung zum Mehrwegsystem relativ einfach. „Das ist aber nicht immer so easy, vor allem bei PET-Flaschen“, berichtete die Leiterin der Troisdorfer Verbraucherzentrale, Sabine Wolter. „Zahlreiche Testkäufe haben aber gezeigt, dass sich Verbraucher mit der Einordnung schwer tun. Mal wird ein Mineralwasser in einer Mehrweg-PET-Flasche angeboten, dann wieder steht es als Einweg-PET-Flasche im Kühlregal. Mit einer transparenten und eindeutigen Kennzeichnung, beispielsweise auf dem Flaschenetikett, wären Kaufentscheidungen einfacher.“

„Kaufentscheidungen werden nicht nur aus ökonomischer Perspektive heraus getroffen. Viele Verbraucher lassen auch ökologische Gesichtspunkte in ihre Kaufentscheidung einfließen. Und deshalb unterstütze ich den Vorstoß der Verbraucherzentrale NRW, die sich für eine transparente Kennzeichnung von Getränkeverpackungen einsetzt, die die Zuordnung zum Einweg- bzw. Mehrwegsystem erleichtert“, so die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker anlässlich ihres Besuchs bei den Troisdorfer Verbraucherschützern. „Verbraucher sollen selbstbestimmt entscheiden können, was sie kaufen wollen – und was nicht. Das gilt auch für bepfandete Getränkeverpackungen. Der deutsche Einzelhandel hat in den letzten Jahren mehr als eine Milliarde Euro in flächendeckende Rücknahmesysteme für Ein- und Mehrweg investiert. Allerdings haben insbesondere Discounter, die fast ausschließlich auf Einwegflaschen setzen, dazu beigetragen, dass die Mehrwegquote in den letzten 10 Jahren um 20 Prozent gesunken ist. Mangels Kennzeichnung ist den Verbrauchern aber kaum bewusst, dass sie nun vorwiegend Einwegflaschen kaufen. Abfüller und Einzelhandel sind daher gemeinsam gefordert, die verbraucherfreundliche Zuordnung zu den Rücknahmesystemen durch eindeutige und transparente Kennzeichnung ihrer Gebinde zu erleichtern.“

Die Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Recht und Verbraucherschutz machte abschließend klar: „Die eindeutige Kennzeichnung als Einweg- oder Mehrweggebinde ist keine Überregulierung oder eine Entscheidung gegen ein bestimmtes Produkt, sondern vielmehr eine wichtige Kaufinformation für Verbraucherinnen und Verbraucher, die genau wie Aussagen zum Alkohol- oder Kaloriengehalt einfach aufs Flaschenetikett gehören.“