Sich am bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen, ist in der Richard-Schirrmann-Schule bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gute Tradition. In diesem Jahr gab es im Bröltal aber noch ein besonderes Highlight: Die Stiftung Run & Ride for Reading e. V. eröffnete gemeinsam mit der Stiftung Lesen und mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Köln einen neuen Leseclub an der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

Für den Club wurde eigens ein Raum zur Bibliothek mit gemütlicher Leseecke umgestaltet. Von Büchern über Hörbücher und digitale Medien bis hin zu Zeitschriften-Abonnements gibt es dort jetzt alles, was das Herz kleinerer und größerer Schmöker-Fans begehrt.

Den offiziellen Startschuss gab Schulleiter Jürgen Heinzer gemeinsam mit Manfred Brodeßer, Stiftung Run & Ride for Reading e.V., und Sven Volkert, Leiter der Direktion Sieg der Kreissparkasse Köln. "Lesen ist die wichtigste Schlüsselqualifikation in der Wissensgesellschaft - aber immer weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland lesen gut oder gern. Diesem Trend wollen wir als Schule bewusst entgegentreten und für unsere Kinder, Eltern und in der Öffentlichkeit Signale setzen", sagte Schulleiter Jürgen Heinzer. "Rund 90 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren sind in unserem Leseclub dabei." Der Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Thomas Wagner, dankt allen, die es ermöglicht haben, den neuen Leseclub einzurichten. "Lesen lernen ist insbesondere für Jungen wichtig, da die Leseleistungen von Jungen regelmäßig hinter denen gleichaltriger Mädchen zurück bleiben. Da an der Richard-Schirrmann-Schule überwiegend Jungen sind, macht der Leseclub hier einen besonderen Sinn."

Über drei Jahre fördert die Kreissparkasse Köln den Leseclub mit insgesamt 10.000 Euro. Die Betreuerinnen und Betreuer des Leseclubs werden von den Stiftungen fachlich unterstützt.

Im Anschluss an die Eröffnung des Leseclubs lasen Manfred Brodeßer und Sven Volkert sowie zahlreiche Freunde und Förderer der Schule im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei waren in Hennef-Bröl und im Teilstandort in Siegburg die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker, RTL-"Wetterfee" Maxi Biewer, Schulrätin Birgitt Kreitz-Henn und Elisabeth Keuenhof, 1. Vorsitzende des Fördervereins der Schule.

In einem Leseclub werden außerhalb des Unterrichts in einer Lernumgebung mit betreuten Angeboten Erfahrungen rund um das Lesen und die Mediennutzung vermittelt. Mit diesem Angebot sollen vor allem Kinder angesprochen werden, die nicht so gerne lesen. Ziel ist es, deren Lesemotivation und Lesekompetenz zu steigern.

Die Richard-Schirrmann-Schule in Hennef-Bröl ist eine von drei Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in der Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises.

An der Richard-Schirrmann-Schule werden Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die infolge emotionaler, psychischer und/oder sozialer Probleme in allgemeinen Schulen nicht hinreichend gefördert werden können. Vorrangiges Ziel ist es, den hier geförderten Jungen und Mädchen möglichst zügig den Übergang in eine allgemeine Schule zu ermöglichen.

Zurzeit besuchen insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler die Richard-Schirrmann-Schule, 40 davon die Außenstelle in Siegburg und 12 die Außenstelle in Eitorf-Irlenborn. 25 Lehrerinnen und Lehrer und eine Sozialarbeiterin unterrichten und fördern die Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung.

32 Kinder besuchen die "Fördernde offene Ganztagsschule" am Nachmittag. Sie werden dort von 5 pädagogischen Mitarbeiterinnen und 4 jungen Menschen im Rahmen der Freiwilligendienste (Bundesfreiwilligendienst und freiwilliges soziales Jahr) betreut und gefördert.

 

 

 

Die CDU-Abgeordneten Claudia Lücking-Michel, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Mechthild Heil, Peter Hintze, Norbert Röttgen und Erwin Rüddel waren sich bei einem Treffen am heutigen Freitag (4.12.) im Deutschen Bundestag einig: Von Bonn muss auch in Zukunft Regierungshandeln ausgehen. Im Koalitionsvertrag ist klar formuliert, dass Bonn das zweite bundespolitische Zentrum bleibt. Damit war stets auch der Verbleib der Ministerien in Bonn gemeint. Nur dann kann die Stadt mittel- und langfristig auch attraktiv für internationale Organisationen sein.

Die Abgeordneten betonten: „Die Äußerungen der Bundesumweltministerin zum Bonn-Berlin-Gesetz sind ein klarer Bruch des Bonn-Berlin-Gesetzes, dem wir massiv widersprechen. Wir fordern sie auf, zur Rechtstreue zurückzukehren.“

 

 

 

Katholische Laien sind großartiges Team
 
Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat den neuen Leiter des Treffpunkts am Markt besucht
 
Siegburg. Bis zum Kardinal hat sich schon herumgesprochen, was die Siegburger Katholiken mit ihrem Treffpunkt am Markt auf die Beine gestellt haben. Ruth Kühn hat die nur von Laien organisierte und geführte Einrichtung im historischen Haus zum Winter am Siegburger Marktplatzim Jahr 2009 mit Karl Heinz Löhr gegründet und seitdem geleitet.
 
Nun zieht sie sich zurück, unterstützt den neuen Leiter Dr. Klaus Kiesow aber nach Kräften - und die sind immer noch groß. Wichtiges Thema ist beim Team des Treffpunktes am Markt derzeit auch die Hilfe für Flüchtlinge. Aus christlichem Selbstverständnis und Selbstbewusstsein heraus treten sie dabei auch offensiv für unseren Glauben und unsere Werte ein.
 
Viele Menschen bleiben stehen vor dem schönen Treffpunkt, denken über Sinnsprüche und Bibelzitate nach, die von außen lesbar sind oder finden den Weg in den Treffpunkt. Neben guten Büchern gibt es dort Ansprechpartner mit offenen Ohren. Elisabeth Winkelmeier-Becker zieht nach ihrem Besuch daher ein klares Fazit: „Das Engagement des ganzen Treffpunkt-Teams ist großartig!“

 

 

 

Elisabeth Winkelmeier-Becker kritisiert nationalistische Türken und Drogeriekette.
 
„So etwas darf nicht einreißen.“ Elisabeth Winkelmeier-Becker, rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, reagiert mit deutlicher Kritik auf die Absage einer geplanten Spendenaktion von dm in Troisdorf.
 
Am kommenden Samstag hätte Rupert Neudeck in einer dm-Filiale in Troisdorf eine Stunde lang an der Kasse sitzen sollen, um mit dem eingenommenen Geld die kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg zu unterstützen. Türkische Nationalisten hatten daraufhin zum Boykott gegen dm aufgerufen und die kurdische Gemeinschaft der Region des Terrorismus bezichtigt, worauf die Firma die Aktion absagte.
 
Für die Äußerungen türkischer Nationalisten hat Elisabeth Winkelmeier-Becker kein Verständnis: „Solche Drohungen gefährden die Akzeptanz der Integration in Deutschland.“ Die Siegburgerin nimmt aber auch die Drogeriekette dm in die Pflicht. „Man hätte die Aktion  durchziehen müssen. Es ist ein fatales Signal, solchen Drohungen nachzugeben."

Die gute Arbeit der kurdischen Gemeinschaft in Siegburg sei seit vielen Jahren anerkannt. Es sei in keiner Weise hinnehmbar, dass heimische politische Konflikte von Kurden und Türken nach Deutschland  getragen würden,  betont die Juristin. „Und die Bedeutung von Rupert Neudeck für das friedliche Zusammenleben der Völker auf unserer Welt und in unserer Region muss man wohl niemandem erklären“, führt sie weiter aus. „Es wäre für das Zusammenleben in Deutschland hilfreich, wenn sich die türkische Community von solchen nationalistischen Tönen deutlich distanziert. Unser Rechtsstaat gilt für alle“, stellt Elisabeth Winkelmeier-Becker klar.

 

 

 

Zu den Äußerungen der Bundesbeauftragten für den Berlin-Umzug und den Bonn-Ausgleich, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erklären die CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker:

Ausgerechnet die aus NRW stammende Ministerin Barbara Hendricks bringt nun erneut den Umzug weiterer Ministerien und den Abbau ministerieller Arbeitsplätze in Bonn ins Gespräch. Auch wenn hier ausdrücklich noch nicht von einem Totalumzug die Rede ist - die Ministerin will die Region an diesen Gedanken offenbar schon gewöhnen und die Weichen dafür stellen.

Es gibt gerade jetzt keinen Anlass, klein beizugeben, wo viele Chancen bei UN und EU bestehen, die Bonns Anspruch unterstützen können: vor allem die Stärkung des UN-Standorts Bonn unterstreicht die Stellung der Ministerien, die eine in hohem Maße internationale Aufgabe wahrnehmen, wie das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Diese Ministerien haben ihren ersten Dienstsitz in Bonn, gerade weil sie, wie vom Gesetzgeber gewollt, das internationale Profil der Stadt prägen sollen. Aber auch für die weiteren "Bonn-Ministerien" gibt es keinen Grund für weitere Aufgaben- oder Stellenverlagerungen: die Aufgaben können dank moderner Technik auch bei räumlicher Trennung immer besser gemeinsam wahrgenommen werden!

Es geht keineswegs nur um die ministeriellen Arbeitsplätze: Bei weiterem Umzug wären Verbleib und Neuansiedlung vieler Betriebe, Behörden, Organisationen und Institutionen konkret gefährdet!

Ohne die Aufrechterhaltung des Anspruchs nach dem Bonn-Berlin-Gesetz, Teil des Regierungssitzes zu sein, werden das Gewicht und die Einflussnahme Bonns als Bundesstadt schwinden; wir sind im Interesse der Bediensteten der Bonner Ministerien und der Region nicht bereit, das hinzunehmen.