„Lebenswerte Kommunen sind die Basis für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Mit dem Tag der Städtebauförderung am 5. Mai signalisiert der Bund, dass er die Städte und Gemeinden nach allen Kräften dabei unterstützt.“ Die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker begrüßt, dass die CDU-geführte Bundesregierung die Mittel zur Städtebauförderung erneut erhöht hat: auf die Rekordsumme von 790 Millionen Euro im Zeitraum 2013 bis 2017. Zusätzlich wurden 200 Millionen Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration in Quartieren“ bereitgestellt.

Insgesamt 1 Milliarde Euro stellt der Bund den Kommunen so viel Mittel für die städtebauliche Förderung zur Verfügung wie nie zuvor. Zugleich gibt die Städtebauförderung in den Regionen wichtige wirtschaftliche Impulse. Mit einer Hebelwirkung von 1 zu 7 löst sie private Folgeinvestitionen im Milliardenhöhe mit den entsprechenden positiven Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung aus; davon profitieren insbesondere unsrer regionalen Baugewerbe und das lokale Handwerk.

Über 11 Millionen Euro Bundesmittel flossen allein in den letzten 10 Jahren in die Kommunen des Wahlkreises Rhein-Sieg I. Alleine über 3,5 Millionen in die Zukunfts-Initiative Troisdorf Innenstadt (ZITI), zur Modernisierung der Fußgängerzone und die Situation rund um das Bürgerhaus am Wilhelm-Hamacher-Platz. Auch alle anderen Städte und Gemeinden haben in den vergangenen Jahren Bundesmittel zur Städtebauförderung erhalten. In 2017 erhielt Troisdorf nochmal über eine Millionen für den Umbau der Bildungslandschaft Sieglar, Windeck über 700.000 € für IKEHK Windeck und Eitorf fast 200.000 für den Stadtumbau West.

 

 

Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker freut sich über Fördermittel für Sprachkitas

Mit dem Bundesprogramm Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ wird alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen in Hennef, Siegburg, Lohmar und Troisdorf gefördert. Insgesamt 13 Kitas im Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker können sich über zusätzliche halbe Fachkraftstellen in ihrer Einrichtung und in der Fachberatung freuen.

„Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Wenn die sprachliche Bildung in den Kitaalltag integriert wird, fördert dies die Chancengleichheit. Sprachliche Kompetenzen sind unheimlich wichtig für den weiteren Bildungsweg der Kinder. Daher freue ich mich sehr, dass sich die Kitas um die Fördermittel beworben und diese auch bekommen haben,“ so Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Die 13 geförderten Kitas sind:

Deutsch-Türkische Kita Arkadas, Siegburg
Städtische Kindertageseinrichtung „Die Deichmäuse“, Siegburg
Kinderhaus I Familienzentrum des Murkel e.V. Siegburg
Kindertageseinrichtung Schatzkiste, Troisdorf
Städtische Kindertagesstätte Curieweg Troisdorf
Städtische Kindertagesstätte Magdalenenstraße, Troisdorf
Städtische Kindertagesstätte Robert-Müller-Platz, Troisdorf
Kindergarten Sonnenblume, Troisdorf
Städtische Kindertagesstätte Zum Altenforst, Troisdorf
Städtische Kindertageseinrichtung Rasselbande, Hennef
Kindertagesstätte Siegpiraten Hennef
Städt. Kindertageseinrichtung Allner, Hennef
Kindertageseinrichtung Waldgeister Lohmar
Die zusätzlichen Fachkräfte aus dem Bereich der sprachlichen Bildung verstärken die Kita-Teams und beraten, begleiten und unterstützen diese bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, inklusiven Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien.

„Gerade Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und aus Familien, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, können in den Sprachkitas von dem guten Bildungsangeboten profitieren“ so die Siegburger CDU-Abgeordnete.

 

 

 

Am Samstag, den 14. April 2018 fand die CDA-Landestagung in Coesfeld statt. Themen u.a.: Zukunft der Arbeit unter den Vorzeichen der Digitalisierung. Wir dürfen den Wandel nicht dämonisieren, aber die Sorgen ernst nehmen und aus dem Blickwinkel der Arbeitnehmer und ihrer Familien gestalten! Berufliche Weiterbildung wird dabei eine Schlüsselrolle spielen, aber auch z.B. Fragen des Datenschutzes. Gute Diskussionsrunde dazu mit Kollegen aus der Praxis.

Gemeinsam mit knapp 50 Kolleginnen und Kollegen aus allen Fraktionen haben wir den Parlamentskreis Fluglärm gegründet. Der Parlamentskreis hat sich zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger besser vor Fluglärm zu schützen. Für mich gilt das insbesondere für die Anwohner unserer Region im Umfeld des Köln-Bonner Flughafens. Der Parlamentskreis will sich über die Probleme in den verschiedenen Regionen austauschen, Ansprechpartner für Bürgerinitiativen sein und Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Fraktionen erörtern. In Zusammenarbeit wollen wir Konzepte und Lösungsansätze zur Reduzierung des Fluglärms zu entwickeln.

CDU-Abgeordnete aus der Region setzen sich bei der Bahn für schnellere ICE-Verbindungen ein. Die Bahn verweist auf aktuelle Engpässe, will ab 2020 aber mehr Züge aufs Gleis bringen.

Was von Frankfurt und München aus möglich ist, das muss auch aus der Region Köln/Bonn möglich werden: Schnelle ICE-Verbindungen nach Berlin mit wenigen Zwischenstopps. Die CDU-Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Sieg-Kreis haben gemeinsam mit den beiden Kölner MdB der CDU einen Brief an die Bahn geschrieben und sich darin für ICE-Angebote eingesetzt, die konkurrenzfähiger mit den Flugzeiten sein sollen als die bereits bestehenden.

Die sieben Abgeordneten schlagen den Einsatz so genannter ICE-Sprinter vor, die ohne viele Zwischenhalte unterwegs sind. "Das Projekt wäre ein Gewinn für die ganze Region. Der deutlich geringere Kohlendioxid-Footprint im Vergleich zu Pkw- oder Flugreisen wäre ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz", argumentieren Elisabeth Winkelmeier-Becker und ihre Kollegen und skizzieren dabei eine klassische Win-Win-Situation. "Für die Bahn selber wäre der Einsatz von ICE-Sprintern ebenfalls attraktiv, weil ein derartiges Angebot von einer sicheren Nachfrage ausgehen könnte."

"Nicht nur für Mitarbeiter von Ministerien und anderen Institutionen, auch für Geschäftsleute und nicht zuletzt für Privatpersonen, die eine Reise nach Berlin machen wollen, wären schnellere ICE eine attraktive Alternative zum Flugzeug", erläutert Winkelmeier-Becker.

Die Antwort aus dem Hauptstadtbüro der Bahn lässt hoffen, dass die Volksvertreter mit ihrer Initiative tatsächlich Verbesserungen angeschoben haben. Die Konzernleitung teilt mit, dass sie die Möglichkeit sehe, nach der Fertigstellung der Baustelle am Bonner Hauptbahnhof sechs ICE-Direktverbindungen aus der Bundesstadt in die Hauptstadt anzubieten. Dies sei aber auch abhängig von den Trassenkapazitäten zwischen Bonn und Köln. Die Bahn schreibt zudem: "Für eine weitere Steigerung der Attraktivität der Anbindung prüfen wir darüber hinaus - wie auch in Ihren Ausführungen angeregt - mittelfristig das Angebot einer schnellen Sprinterverbindung mit wenig Zwischenhalten zwischen Berlin und Köln und möglicher Weiterführung nach Bonn". Dies könne aber frühestens ab 2021 möglich werden, so die Bahn.

Karsten Möring, MdB und Verkehrsexperte aus Köln, sieht sich durch die Antwort der Bahn darin bestärkt, dass die Region geschlossen für ihre Interessen eintreten muss. "Die Bahn hat große Potenziale, wesentliche Beiträge zur Lösung wichtiger Verkehrsprobleme im Raum Köln-Bonn zu leisten. Wir kalkulieren dabei nicht nur die jetzigen Bedarfe ein, sondern auch die künftigen."

Der Kölner Bundestagsabgeordnete und Rechtsexperte Heribert Hirte ergänzt: „Wichtig ist, dass Sprinter-Verbindungen nicht zu Lasten von Trassen für den schon heute im Rheinland überlasteten Nahverkehr gehen. Ich hoffe, dass das Planungsbeschleunigungsgesetz, das im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist, zur schnelleren Realisierung der Sprinter-Strecke beitragen kann.“


Das Schreiben an die Konzernleitung der Bahn haben neben Elisabeth Winkelmeier-Becker und Karsten Möring auch die Bundestagsabgeordneten Dr. Norbert Röttgen und Prof. Heribert Hirte sowie die Landtagsabgeordneten Katharina Gebauer, Björn Franken und Oliver Krauß unterzeichnet.