Antwort auf ein Schreiben zur Zukunft und weiteren Unterstützung der Mehrgenerationenhäuser

Vielen Dank für Ihr Schreiben, in dem Sie sich für den Erhalt der  Mehrgenerationenhäuser in Deutschland aussprechen, deren Förderung in gut einem Jahr, Ende 2014, ausläuft.


Ich bin mit Ihnen der Meinung, dass die Mehrgenerationenhäuser eine kompetente und wirkungsvolle Arbeit leisten und zu wichtigen Bausteinen der sozialen Infrastruktur in den Kommunen geworden sind. Sie sind Anlaufstellen und Treffpunkte für alle Generationen, vernetzen lokale Akteure, bieten generationenübergreifende Dienstleistungen an, die ansonsten – besonders in ländlichen Regionen – nicht zur Verfügung stünden. Kurzum: die Mehrgenerationenhäuser sind als Orte, die in einem hohen Maße von freiwilligem Engagement leben, inzwischen nahezu unverzichtbar geworden.


Daher haben wir in unserem Regierungsprogramm 2013 – 2018 festgelegt, dass wir diese erfolgreichen Mehrgenerationenhäuser weiter fördern wollen.


Ein Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitforschung der ersten Phase des Modellprojekts Mehrgenerationenhäuser war die Erkenntnis, dass eine gute Kooperation und Kommunikation mit den kommunalen Institutionen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Häuser ist. Deshalb haben wir beim Nachfolgeprogramm, dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II, darauf ielen Dank für Ihr Schreiben, in dem Sie sich für den Erhalt der  Mehrgenerationenhäuser in Deutschland aussprechen, deren Förderung in gut einem Jahr, Ende 2014, ausläuft.


Ich bin mit Ihnen der Meinung, dass die Mehrgenerationenhäuser eine kompetente und wirkungsvolle Arbeit leisten und zu wichtigen Bausteinen der sozialen Infrastruktur in den Kommunen geworden sind. Sie sind Anlaufstellen und Treffpunkte für alle Generationen, vernetzen lokale Akteure, bieten generationenübergreifende Dienstleistungen an, die ansonsten – besonders in ländlichen Regionen – nicht zur Verfügung stünden. Kurzum: die Mehrgenerationenhäuser sind als Orte, die in einem hohen Maße von freiwilligem Engagement leben, inzwischen nahezu unverzichtbar geworden.

Daher haben wir in unserem Regierungsprogramm 2013 – 2018 festgelegt, dass wir diese erfolgreichen Mehrgenerationenhäuser weiter fördern wollen.


Ein Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitforschung der ersten Phase des Modellprojekts Mehrgenerationenhäuser war die Erkenntnis, dass eine gute Kooperation und Kommunikation mit den kommunalen Institutionen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Häuser ist. Deshalb haben wir beim Nachfolgeprogramm, dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II, darauf ersetzt werden. Nicht minder wichtig ist zudem das finanzielle Engagement von Unternehmen vor Ort.
Aus haushaltsrechtlichen Gründen ist eine unveränderte Weiterfinanzierung des Bundes als Dauerförderung nicht zulässig, denn nach unserer föderalen Verfassung kann der Bund Projekte auf lokaler Ebene nicht dauerhaft finanziell unterstützen. Er kann lediglich neue Ideen modellhaft erproben und neue Entwicklungen anstoßen. Mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II hat er dies auch getan. Die Häuser dieses Aktionsprogramms haben andere thematische Schwerpunkte gesetzt als noch in der ersten Förderphase.


Wenn der Bund nach Auslaufen der jetzigen Förderphase Ende 2014 erneut ein Aktionsprogramm für die Mehrgenerationenhäuser ausschreibt, kann er das nur unter einer nochmals veränderten Schwerpunktsetzung tun.
Wir werden nach der Bundestagswahl überlegen, wie diese Schwerpunktsetzung aussehen kann und sicherstellen, dass Mehrgenerationenhäuser, die sich mit guten Konzepten für die neue Förderphase bewerben, rechtzeitig Sicherheit über eine Weiterförderung erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Winkelmeier-Becker