Eckes-Granini im Hennefer Katharinental war Gastgeber von Elisabeth Winkelmeier-Becker und weiteren Vertretern der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), darunter NRW-Geschäftsführer Daniel Güttler.

Werkleiter Bernhard Hinken führte die Gruppe durch die Produktion und gab Einblicke in die Leistungsfähigkeit des Werks. Hohes C, Granini-Fruchtsäfte und seit gut zwei Jahren auch die Granini-Limonaden werden in Hennef hergestellt. „Der Standort ist sicher“, sagte Hinken und beschrieb den Personalaufbau: Um 35 % sei die Zahl der Mitarbeiter in den vergangenen 15 Jahren gestiegen.

265 Frauen und Männer sind im Hennefer Werk beschäftigt, davon 135 in der Produktion, 58 in der Logistik 32 in technischen Berufen. Um die Qualität der Produktion zu sichern, bildet das Unternehmen selber aus und hat derzeit 20 Azubis. Dem stehen sieben Verwaltungsmitarbeiter gegenüber.

Zudem hat Eckes-Granini einen Vertrag mit einem externen Dienstleister zur Umverpackung von Getränke-Gebinden. Dessen Mitarbeiter sind ebenfalls auf dem Werksgelände tätig.

Produziert wird im Drei-Schicht-Betrieb, im Werk gilt die 38-Stundenwoche, zwischen Samstag 14 Uhr und Montagmorgen 6 Uhr stehen die Anlagen in der Regel still. Stolz ist Hinken auf die Sozialleistungen des Familienbetriebes, zu denen ein 13. und je nach Umsatz ein erfolgsabhängiges 14. Monatsgehalt sowie eine Betriebsrente zählen.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, stellvertretende CDA-Landesvorsitzende, zeigte sich beeindruckt und stolz, einen so bekannten Markenhersteller in ihrem Wahlkreis zu haben. „Wenn ich mit Kollegen im Bundestag bei Sitzungen zusammensitze und die typischen kleinen Granini-Fruchtsäfte vor uns stehen, weise ich gerne darauf hin, dass die aus meiner Heimat kommen.“

Daniel Güttler fasste seinen Eindruck so zusammen: "Hier stimmt eben alles: Modernste Technik und gute Arbeitsbedingungen für motivierte Mitarbeiter sind die Voraussetzungen für hervorragende Produktqualität."

 

 

 

 

Zum 46. Mal feierten die Mondorfer auf dem Eiländchen

Zwei kräftige Schläge reichten der stellvertretenden Bürgermeisterin Hildegard Seemayer und das erste Fässchen Kölsch für das Mondorfer Wiesenfest war angezapft. Danach konnte sie, assistiert von Elisabeth Winkelmeier-Becker und den Mitgliedern des Bürgervereins, das erfrischende Bier servieren.

Zum 46. Mal wurde das Fest auf dem beschaulichen "Eiländchen" am Mondorfer Hafen gefeiert.

In diesem Jahr kamen nicht nur zahlreiche Besucher, auch die Sonne war zu Gast. "Das ist nicht immer so", freute sich Helmut Göldner, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Mondorf. Ein ganz besonderes Dankeschön richtete er an die Mitarbeiter vom städtischen Bauhof. "Ohne deren Hilfe hätte das hier nicht so reibungslos geklappt."

Zwei Tage lang konnten die Besucher das Wiesenfest genießen. Für den guten Ton und die musikalische Unterhaltung hatte der Bürgerverein verschiedene Bands engagiert. Mit Köstlichkeiten vom Grill konnte der Appetit gestillt werden. Cocktails, die nach Sommer schmeckten, servierten die Mitarbeiter der Kreissparkasse an der dafür aufgebauten Cocktailbar.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Familie und Kindern. Hüpfburg, Torwandschießen, Traktorfahrten, Kinderschminken und Popcorn gab es für die Kleinen, das alles für zwei Euro.
Mit den Einnahmen aus dem Fest finanziert der Bürgerverein sein ehrenamtliches Engagement für Mondorf, dazu gehören Brauchtumspflege, Ortsverschönerung und -Instandhaltung und viele andere Aktivitäten.

 

 

 

Neue Ladesäule für Elektroautos an Burg Wissem eingeweiht

Mit ihrem eigenen Elektroauto kam die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker nach Troisdorf, um gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Blatzheim in der Burgallee an Burg Wissem eine neue E-Ladesäule in Betrieb zu nehmen.

Ab sofort kann man hier Fahrzeuge bequem mit Strom aus regenerativen Quellen tanken, vorerst kostenlos. "Der Standorts ist nicht zufällig gewählt", erläutert Blatzheim. Er liegt ideal für den Nutzer, der die Ladezeit für einen Museumsbesuch, einen Stadtbummel oder zum Kaffeetrinken nutzen kann. Eine weitere Ladessäule wurde am Aggua installiert. Somit stehen dem Nutzer im Troisdorfer Stadtgebiet nun insgesamt acht E-Tankstellen zur Verfügung. "Die Stadtwerke hier gehen mit bestem Beispiel voran ", lobte Lisa Winkelmeier-Becker. "Die Elektromobilität ist ein enorm wichtiger Beitrag zur Energiewende". Umso wichtiger sei eine gute E-Tankstellen-Infrastruktur, um das Reichweiten-Problem zu lösen. Die beiden Ladesäulen gehören dem Stadtwerke-Zusammenschluss ladenetz.de an, dessen Ziel es ist, umweltfreundliche Elektromobilität durch eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Deutschland sowie Europa zu fördern.

Um einen der über 8.100 Ladepunkte des Verbunds beziehungsweise der Roaming-Partner nutzen zu können, ist eine Ladekarte notwendig, die Stadtwerke-Kunden derzeit kostenlos im Kundenzentrum in der Poststraße ausgestellt bekommen.

 

 

Zu den vielen Unternehmen mit Fokus auf Spitzentechnologien in der Region gehört auch die VARIAN Medical Systems Particle Therapy GmbH. Ein langer Name, hinter dem eine große Leistung steckt: VARIAN ist ein weltweit agierender Anbieter von Medizintechnik und entwickelt u. a. Maschinen und Software für die radiotherapeutische Behandlung von Krebserkrankungen. Die Deutschland-Zentrale mit rund 350 Mitarbeitern befindet sich in Troisdorf.

Die Unterstützung der heimischen Wirtschaft ist für Elisabeth Winkelmeier-Becker ein Kernanliegen. Der Einladung des Unternehmens zu einem Besuch folgte sie daher sehr gerne. In Troisdorf sind die Entwicklung, die Produktion und das Qualitäts- sowie Produktmanagement angesiedelt. Im Gespräch mit der Abgeordneten erläuterte Dirk Bakemeier, Director Operations, die Chancen, die sich durch die Protonentherapie für die Behandlung von Tumoren ergeben können.

Winkelmeier-Becker begegnet dieser Entwicklungsarbeit mit Hochachtung: „VARIAN steht für Spitzentechnologie, die den Menschen unmittelbar zu Gute kommt - und zudem in der Region attraktive Arbeitsplätze bietet".

Dirk Bakemeier von VARIAN dankte der Siegburgerin für ihren Besuch und für ihr vitales Interesse an dem Unternehmen: „Die Protonentherapie ist die derzeit modernste und am besten entwickelte Form der Strahlen-Krebstherapie. Wir sind überzeugt, dass dem Anwendungspotenzial der Protonentherapie dank des technologischen Fortschritts keine Grenzen gesetzt sind. Unser Ziel ist es, in Zukunft immer mehr Krebspatienten den Zugang zu dieser radiotherapeutischen Technik zu ermöglichen."

Für die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete zeigt sich einmal mehr: „Troisdorf ist ein höchst attraktiver Wirtschaftsstandort, der Unternehmen sehr gute Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ich freue mich sehr darüber, wie sich dies auch auf dem Gebiet der Medizintechnik bestätigt. VARIAN ist eine Bereicherung für unsere Region.“

Dass die Rheinquerung zwischen Niederkassel und Wesseling kommt ist ein sehr gutes Ergebnis für die Region - darüber gibt es gar keinen Streit und das ist es, was die Menschen hier am Ende des Tages interessiert! Ob diese Entscheidung des unionsgeführten Bundesverkehrsministeriums nun allerdings an den überzeugenden Argumenten der verschiedenen Verantwortlichen der Region (IHK, Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister, Stadträte uam), gar an der Landes-SPD, oder nicht doch auch zum guten Teil einfach an den vielen Gesprächen und Schriftwechseln  der Abgeordneten der Union mit  Ihrem Fraktionskollegen und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und seinen Staatssekretären in den Gremien der CDU/CSU Fraktion in Berlin liegen- hier hat der Erfolg wohl viele Väter und Mütter!
 
Bei der Südtangente bleiben hingegen Differenzen. Dass der Bundesverkehrsminister sich hier über das Votum der rot-grünen Landesregierung hinweg setzt und eine Einstufung im „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ vorgesehen hat, ist allerdings höchst ungewöhnlich und ebenfalls ein unerwarteter und erkämpfter Erfolg! Welchen Wert dieser hat, ob das Planungsrecht des Landes nun wahrgenommen und die Option einer Umsetzung gewahrt wird, wird auch in den kommenden Landtagswahlen entschieden.
 
Die Menschen im Siegtal wollen nicht noch mehr Bahnlärm, keine total zerschnittenen Ortschaften. Seit langem ist an der oberen Sieg eine Verbesserung des Personenverkehrs ein wichtiges Anliegen. Wenn der Bundesverkehrswegeplan dies aber nur als Nebenprodukt einer massiven Zunahme von Güterverkehr mit Lärm, störenden Lärmschutzwänden und hoher Zugfrequenz in den Ortsdurchfahrten vorsieht, ändert das die Sachlage entscheidend. Andere hätten den Ausbau der Siegtalstrecke möglicherweise als großen persönlichen Erfolg dargestellt und den völlig anderen Nutzungsschwerpunkt dabei übergangen. Aber: Der Preis einer massiven Zunahme des Güterverkehrs, von der niemand in der Region etwas hat, ist schlicht zu hoch; das widerspricht den Interessen der Menschen an der Sieg. Ich habe schon früh auf diese Gefahr hingewiesen: ‚Wir werden darauf achten und verhindern müssen, dass die Strecke zu einer neuen stark befahrenen Güterzugverbindung wird - mit all den großen Lärmproblemen für die Anwohner.‘ - so etwa ein Pressestatement aus 2009.

Als direkt gewählte Abgeordnete bin ich vor allem den Interessen der Bürger hier verpflichtet und erhalte hier viel Zuspruch für meine Haltung gegen den Ausbau der Siegtalstrecke. Stattdessen sollten die Möglichkeiten genutzt werden, mit denen auch bei eingleisigen Abschnitten der Personenverkehr verbessert werden kann: mehr und größere Wagen, und eine Taktverbesserung, wie sie durch die Fortführung der S19 ja zum Teil auch schon Realität geworden ist. In jedem Fall setze ich mich für die bestmögliche Lösung für unsere Region ein. Ein Ausbau zur vielbefahrenen Güterzugstrecke ist das jedenfalls nicht! Wer jetzt gleich zu allem Ja und Amen sagt, verspielt die Interessen der Region!